Fußball-Kreisliga

Dieser Kreisligist stellt alle anderen Dortmunder Teams in den Schatten

Der Wambeler SV spielt zwar nur in der Fußball-Kreisliga C, hat in dieser Saison aber etwas Einzigartiges geschafft. Da können nicht mal der ASC 09 oder der TuS Bövinghausen mithalten...

Die Zahlen sprechen für sich: 23 Siege aus 24 Spiele, dazu ein Unentschieden, unterm Strich 70 Punkte. Bleibt noch zu erwähnen, dass die 1. Mannschaft des Wambeler SV damit als einzige Mannschaft im Dortmunder Amateurfußball ungeschlagen ist.

Dass die breite Öffentlichkeit davon noch nicht so viel mitbekommen hat, liegt wohl daran, dass der WSV in der Kreisliga C 7 spielt. Zumindest bislang. Denn der Aufstieg in die Kreisliga B ist bereits seit einige Wochen perfekt.

C-Liga unterfordert Wambel

"Das zu Beginn der Spielzeit neu formierte Team hat die Erwartungen in der ersten Saison übertroffen und sich nach wenigen Spielen bereits in die Favoritenrolle gespielt", erklärte Trainer Oliver Arnold auf der WSV-Homepage.

Ziemlich schnell wurde klar, dass die Wambeler in der Kreisliga C sportlich unterfordert waren. "Ich bin froh, dass wir die Liga verlassen haben. Wir haben es uns verdient, alle Spieler haben mitgezogen", sagte Offensivspieler Robin Brinkmann, mit 32 Treffern erfolgreichster Torschütze der Wambeler.

Wie stark der WSV ist, dokumentierte er im Duell gegen den ersten Verfolger, den Tabellenzweiten BSV Fortuna II, der mit 4:1 in die Schranken gewiesen wurde und danach 14 Punkte Rückstand hatte. Man müsse realistisch bleiben. So viele starke Mannschaft gäbe es in dieser Liga nicht, so Brinkmann. Der höchste Saisonsieg, das 16:3 gegen Ay Yildiz III, sage eigentlich alles.

Wambel will mehr als den Klassenerhalt

Wie geht's nun weiter mit dem WSV? Der bestehende Kader für die nächsten Jahre bleibt zusammen, einige Neuzugänge sollen noch kommen. Trainer Oliver Arnold, den Brinkmann als "klasse Typ auf und außerhalb des Platzes" beschreibt, macht auch weiter und sieht noch einiges Potenzial in der Mannschaft: "Aufgrund der vorhandenen Altersstruktur und des Lernpotentials ist unser Weg noch nicht zu Ende, mal sehen, wie schnell wir das nächste Etappenziel erreichen."

Robin Brinkmann formuliert es so: "Alle haben richtig Bock, alle sind ehrgeizig und jung. Natürlich ist unser erstes Ziel der Nichtabstieg. Aber insgeheim wollen alle Spieler mehr als nur den Abstieg verhindern."

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