Fußball-Landesliga

SV Brackel gewinnt das Derby der Fußball-Landesliga gegen den Hombrucher SV mit 4:2

Der Gang zum Derby der Fußball-Landesliga zwischen dem SV Brackel 06 und dem Hombrucher SV hat sich gelohnt. Sechs Tore und eine irre Wendung bekamen sie geboten. Mit mehr als 60 Bildern!

Den knapp 100 Zuschauern wurde ein rassiges Derby geboten. Der Hombrucher SV erwischte den besseren Start und ging durch einen Treffer von Tim Schrade früh in Führung (6.).

Nach dem frühen Rückstand wirkte Brackel lethargisch und hatte arge Probleme mit dem schnellen Spiel des HSV. Logische Folge war der Treffer zum 0:2 durch Fabian Vargues Martins, der auf Höhe des Elfmeterpunktes völlig unbehelligt von der Brackeler Abwehr zum 0:2 traf (25.).

Nur zwei Minuten später bejubelte der HSV das vermeintliche 0:3, aber der Kopfballtreffer von Spielertrainer Alex Enke wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben (27.). Der nicht gegebene Treffer schien die Lebensgeister der Brackeler zu wecken.

Louis Jan Asante nutze einen Patzer von Hombruchs Torhüter Jan Hennig, der nach einer Ecke bedrängt von einem eigenen Spieler den Ball fallen ließ, so dass Asante zum 1:2 einschieben konnte (38.).

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel hatte der SV Brackel 06 erneut Grund zum Jubeln: Yassir Mhani umkurvte Hombruchs Torhüter Hennig elegant und schob zum 2:2-Ausgleich ein.

Der Treffer fiel aus Hombrucher Sicht sehr unglücklich: In der Szene zuvor reklamierten die Akteure des HSV als ihr Spieler Fabian Vargues Martins nach einem Zweikampf mit Brackels Harry Coleman im Strafraum vergeblich einen Elfmeter. Beim anschließenden schnellen Konter des SVB war die Abwehr der Hombrucher dann noch unsortiert.

In der letzten halben Stunde agierten beide Mannschaften mit offenem Visier und wollten den Sieg erzwingen.

Die Vorentscheidung fiel durch einen kuriosen Treffer. Alessandro Rath spielte einen Freistoß flach und scharf vor das Hombrucher Tor. Der Ball flog an Freund und Feind vorbei ins Netz zum 3:2 (70.). Auch bei diesem Treffer gab HSV-Torhüter Jan Hennig eine unglückliche Figur ab.

Für die endgültige Entscheidung sorgte das Tor zum 4:2 durch Mustafa Erdogan in der 73. Minute.

Der Hombrucher SV isr raus aus dem Aufstiegsrennen

Nach der Partie war die Enttäuschung aufseiten der Hombrucher groß. "Das Spiel hatte zwei Knackpunkte für uns. Zunächst wurde das vermeintliche 3:0 durch Alex Enke wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Danach fordern wir beim Spielstand von 2:1 einen Elfmeter für uns und kassieren im direkten Gegenzug den Ausgleich", sagte Trainer Sebastian Didion. Didion war nach der Partie auch wegen der zahlreichen individuellen Fehler die zu den Gegentoren führten sichtlich bedient.

Ganz anders natürlich die Laune bei Brackels Trainer Giovanni Schiattarella. "Der HSV war in der Anfangsphase sehr stabil, unser Auftritt war eher lethargisch. Nachdem wir in der Halbzeit taktisch umgestellt haben, war ein ganz anderes Team auf dem Platz. Der Sieg ist insgesamt verdient", analysierte Schiattarella. Sein Team wird mit der gezeigten Leistung nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen. Der Hombrucher SV ist raus aus dem Aufstiegsrennen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Rüttel-Test im Biergarten, Ekelfund am Kanal, Prinzenpaar für Oer-Erkenschwick
Rüttel-Test im Biergarten, Ekelfund am Kanal, Prinzenpaar für Oer-Erkenschwick
Bahnstrecke in Recklinghausen für zehn Tage gesperrt - was Bahnkunden wissen müssen
Bahnstrecke in Recklinghausen für zehn Tage gesperrt - was Bahnkunden wissen müssen
Ekel-Fund am Kanal in Datteln: Spaziergänger entdecken eine Plastiktüte - der Inhalt schockiert
Ekel-Fund am Kanal in Datteln: Spaziergänger entdecken eine Plastiktüte - der Inhalt schockiert
Närrisches Geheimnis ist endlich gelüftet - das ist das neue Prinzenpaar der Stadt Oer-Erkenschwick
Närrisches Geheimnis ist endlich gelüftet - das ist das neue Prinzenpaar der Stadt Oer-Erkenschwick
Noch ein Leerstand in der Innenstadt - die City von Oer-Erkenschwick blutet immer mehr aus
Noch ein Leerstand in der Innenstadt - die City von Oer-Erkenschwick blutet immer mehr aus

Kommentare