Fußball-Landesliga

Kirchhörder SC holt mit Torwart aus der Westfalenliga das letzte Landesliga-Puzzleteil

Der Kirchhörder SC musste vor und nach dem Abstieg aus der Westfalenliga einige personelle Veränderungen über sich ergehen lassen. Jetzt gab es die letzte, das Puzzle ist vollständig.

Jörg Mielers und Kai Gräfenkemper puzzlen offenbar gerne. Das mussten sie auch. Denn es ist nicht leicht, ein Puzzle nach einem Sturz um eine ganze Etage wieder zusammenzusetzen. Viele Teile sind beim Fall in die Landesliga verloren gegangen, viele neue müssen passend gemacht werden, damit das Gesamtbild wieder stimmt in Kirchhörde.

Die Sportlichen Leiter des KSC wussten aber schon früh von den meisten Abgängen - und erahnten auch den Abstieg aus der Westfalenliga. Deshalb hatten sie vorgesorgt, um die Abgänge zu kompensieren.

Prominente Abgänge, junge Neuzugänge

Verzichten muss der KSC in der kommenden Saison auf Trainer und Ex-BVB-Profi Lothar Huber, der seine Karriere beendete. Außerdem haben die offensiven Leistungsträger Christian Wazian und René Richter den Verein in Richtung Holzwickede verlassen. Torwart Oliver Roll und Markus Scherff zieht es zu Concordia Wiemelhausen, Dimitrios Kalpakidis Ziel ist nicht bekannt.

Es galt also, einige Teile zu ersetzen. Und das haben Mielers und Gräfenkemper auch getan. KSC-Spieler Sascha Rammel und Karim Bouzerda, bisher Spieler beim Holzwickeder SC, sind die neuen Trainer an der Seitenlinie. Königstransfer ist sicher Simon Rudnik von Oberligist TuS Ennepetal, dicht gefolgt von Mehmet Sahin, ehemals Jugendspieler bei Schalke. Kagan Atalay (Eichlinghofen und Stürmer Victor Schumacher (Brackel) sollen die anderen Verluste ersetzen. Dazu kommen vier Spieler aus der eigenen Jugend.

Neuer Co-Trainer sorgt für neuen Torwart

Neuester Zugang und gleichzeitig das letzte Puzzleteil beim KSC ist nun Florian Ernst. Der Torwart war bisher im Trikot des VfL Theesen in der Westfalenliga Staffel 1 unterwegs. "Florian muss aufgrund seines Referendariats nach Schwerte umziehen, über Karim Bouzerda ist der Kontakt zustande gekommen", erklärt Kai Gräfenkemper.

Und damit sind die Sportlichen Leiter der Kirchhörder fertig mit ihrem Puzzle. "So gehen wir ins Rennen", bestätigt Gräfenkemper. Ob das Bild, das dabei herausgekommen ist, am Ende in der Landesliga gut ankommt, werden die ersten Spiele in der neuen Saison zeigen.

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