Fußball-Regionalliga

Geht jetzt alles ganz schnell? Abschied von Herbert Bockhorn vom BVB rückt näher - England lockt

Herbert Bockhorn steht vor dem Abschied bem BVB II. Zwar steht ein Wechsel noch nicht fest, aber er sei "zuversichtlich, dass es klappt". Wohin es ihn zieht? Es gebe zwei Optionen, so Bockhorn.

Am Mittwochmorgen beim Laktattest wäre er fast zu spät gekommen. Die richtigen Schuhe hätten noch gefehlt, erklärte Herbert Bockhorn und musste dabei selbst ein wenig lachen. Aber es hätte ja auch nur allzu gut ins Bild gepasst. Der Spieler, der gerne den Verein verlassen würde, fehlt beim ersten Leistungstest.

Aber es ist ja noch mal alles gut gegangen. Bockhorn, 24 Jahre alt, fand sein Schuhwerk und war rechtzeitig auf der Sportanlage am Gesundheitscampus in Bochum angekommen. Dort, wo die Spieler der U23 von Borussia Dortmund zum obligatorischen Laktattest zusammengekommen waren.

Anzeichen für Wechsel verdichten sich

In der Gruppe 3 drehte der Rechtsverteidiger bei sommerlichen 30 Grad schließlich seine Runden. "Sehr intensiv" sei es gewesen, sagte Bockhorn später, "das Wetter hat da ja auch einiges zu beigetragen". Dass es sein letzter Laktattest im schwarzgelben Leibchen gewesen ist, kann heute niemand sagen. Aber die Zeichen, dass es so ist, verdichten sich von Tag zu Tag.

Der 24 Jahre Rechtsverteidiger steht vor dem Absprung bei Borussia Dortmund. Der englische Zweitligist Huddersfield Town soll ein Kandidat für die Verpflichtung von Herbert Bockhorn sein. Jan Siewert, im vergangenen Jahr noch Coach bei der U23 des BVB, ist dort Trainer. Auch ein Zweitligist aus dem Westen, womöglich der VfL Bochum, soll sein Interesse hinterlegt haben.

Bockhorn hat zwei Optionen

Bockhorn selbst will sich zu den gehandelten Vereinen nicht äußern. Er sagte am Mittwoch nur: "Es gibt zwei Optionen." Und das, was zuletzt in den Medien zu lesen war, sei schon nicht so ganz falsch gewesen. Eben Huddersfield. Und ein Zweitligist.

"Es kann jetzt schnell gehen, es kann aber auch noch ein bisschen dauern", sagte Bockhorn dann noch. Er habe ja schließlich noch zwei Jahre Vertrag bei Borussia Dortmund. Übersetzt heißt das wohl: Zwischen Spieler und Verein besteht eine grundsätzliche Einigung. Jetzt liegt es an den Klubs, eine Lösung zu finden, die alle Parteien zufrieden stellt. Er sei aber "ganz zuversichtlich, dass es in diesem Sommer klappt", sagt Bockhorn.

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