Fußball-Regionalliga

Unwetter stoppt BVB U23: Liga-Spiel gegen den Wuppertaler SV abgebrochen

Nach zwölf Minuten brach der Schiedsrichter der Regionalliga-Partie zwischen dem BVB und Wuppertal das Spiel ab. Jetzt muss ein neuer Termin gefunden werden - schon zum zweiten Mal.

Um exakt 19.09 Uhr stand der BVB im Regen. Erst nieselte es ein wenig, dann wurden die Tropfen immer dicker, schließlich donnerte und blitzte es. Beim Zwischenstand von 0:0 nach zwölf gespielten Minuten musste die Regionalliga-Partie von Dortmunds U23 beim Wuppertaler SV dann unterbrochen werden. Schiedsrichter Dominik Jolk bat beide Teams aufgrund des Unwetters in die Kabinen - und pfiff gar nicht mehr an. Rund 40 Minuten wurde abgewartet, ob sich die dunklen Wolken über Wuppertal und dem Stadion am Zoo verziehen würden. Sie taten es nicht rechtzeitig - und so wurde der Partie ein vorzeitiges Ende gesetzt.

Jolk, der Unparteiische und finale Entscheider, erklärte nach der Partie im Gespräch mit dieser Redaktion: "Laut den Regularien sind wir dazu angehalten, 30 Minuten zu warten, wenn es störende Einflüsse von außen gibt, zum Beispiel also ein solches Unwetter." Diese Zeitspanne hätten sie abgewartet, letztlich allerdings befunden, "dass die nötige Sicherheit nicht gegeben war." Das gesamte Schiedsrichtergespann und der Schiedsrichterbeobachter setzten sich zusammen, berieten und entschieden sich dann "unisono" für den Abbruch. "Ich als Schiedsrichter", so Jolk, "bin am Ende verantwortlich. Eine andere Möglichkeit, als das Spiel vorzeitig zu beenden, habe ich nicht gesehen."

Neuer Termin muss noch gefunden werden

Ingo Preuß, Dortmunds U23-Manager, war ähnlicher Meinung. Der Spielabbruch sei "die klügste, weil vernünftigste Entscheidung", befand er. "Man muss ja nicht riskieren, dass etwas passiert." Und Trainer Alen Terzic sagte: "Der Schiedsrichter hat lange abgewartet, mehr kann er dann nicht machen."

Etwas zerknirscht wirkte er dennoch. Natürlich. Wieder muss für dieses Regionalliga-Spiel ein neuer Termin gefunden werden. Schon der erste, auf den 16. März datiert, wurde nach heftigsten Regenfällen abgesagt. Nun rollte der Ball immerhin ein paar Minuten - und aus BVB-Sicht gar nicht schlecht. "Schade, dass wir nicht weitermachen konnten", sagte Terzic denn auch. "Wir waren gut im Spiel."

Startelf-Rückkehrer Herbert Bockhorn wurde in der Anfangsphase mit zwei Offensiv-Aktionen auffällig: Einmal zielte er per Fernschuss nur knapp neben das Wuppertaler Tor, dann verpasste er, eine Flanke von Joseph Boyamba einzuköpfen. Nach einigen dürftigen Leistungen und regelmäßigen Fehlstarts gelang diesmal eine gute Anfangsphase. Letztlich aber stand der BVB dennoch im Regen.

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