Fußball-Westfalenliga

Björn Menneke vom BSV Schüren: "Das wird uns den Verbleib in der Liga sichern"

Björn Menneke gehört zu den Dauerbrennern beim Westfalenligisten BSV Schüren. Nur zwei Spieler haben häufiger gespielt. Im Interview erzählt er, warum er vom Klassenerhalt überzeugt ist.

Es ist ein Fünfkampf gegen den Abstieg in der Westfalenliga. Und mit 21 Punkten auf Platz 13 hat der BSV Schüren in diesem Quintett die besten Karten, die Klasse zu erhalten. Doch eigentlich hatte die Mannschaft zum jetzigen Zeitpunkt auf ein noch besseres Blatt gehofft.

Vom Klassenerhalt überzeugt

Aber mit der 0:3-Niederlage beim aktuellen Tabellen-16. Kirchhörder SC am vergangenen Spieltag hat sich diese Hoffnung in Luft aufgelöst. Trotzdem zeigt Björn Menneke, einer der Leistungsträger beim BSV, im Interview vom Klassenerhalt überzeugt.

Ein paar Tage sind seit dem 0:3 gegen Kirchhörde vergangen. Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Direkt nach dem Derby war die natürlich auf dem Tiefpunkt. Aber das ist vorbei, und wir gehen mit vollem Ehrgeiz und vollem Engagement an die Aufgabe Iserlohn. Und das Ziel ist ganz klar. Wir wollen da durch ein intaktes Teamgefüge den nächsten Dreier holen.

Personell wird sich gegen Iserlohn einiges tun?

Ja. Gegen Kirchhörde fehlte uns die komplette Offensivreihe mit Eyüp Cosgun, Santiliano Braja und Karim Bouzerda. Dazu war auch noch Stammkeeper Sascha Samulewicz nicht an Bord. Das wird sich am Wochenende ändern. Samu steht wieder im Tor. Karim ist dabei. Und ich hoffe, dass Eyüp bis dahin auch wieder fit ist.

Die Bilanz der letzten Spieltage fällt durchwachsen aus: Vor Kirchhörde gab es zwei Siege gegen Horst-Emscher und Wiemelhausen - aber der Schwung aus diesen Spielen war nicht zu retten. Warum?

Das lag daran, dass Kirchhörde es einfach mehr wollte. Man hat gemerkt, dass die bissiger waren. Kirchhörde hat die Zweikämpfe besser angenommen und einfach mehr Willen gezeigt, als wir das getan haben.

Stichwort Abstiegskampf - ist das für euch eine Nervensache? Oder seid ihr noch gestählt durch die Aufholjagd nach dem ersten Drittel der Saison als ihr mit null (!) Siegen und einem Punkt am 12. Spieltag am Tabellenende gelandet wart?

Tatsache ist, dass wir immer an uns geglaubt haben. Das war in der damaligen Situation so, und das ist auch jetzt so. Den Abstiegskampf haben wir voll angenommen. Wir wissen, wie wir damit umzugehen haben. Letztendlich kommt es in den jetzt noch verbleibenden Spielen nur noch darauf an, dass wir es auch wollen - dass wir zu den einfachen Tugenden zurückkehren, die wir gegen Wiemelhausen und Horst-Emscher gezeigt haben. Da werden wir anknüpfen und nicht beim Spiel gegen Kirchhörde. Das wird uns den Verbleib in der Liga sichern.

Gucken wir auf Iserlohn, die sind 8. in der Tabelle. Nach oben und unten geht da nichts mehr. Aber geht für euch was im Heimspiel?

Auf jeden Fall. Das Hinspiel in Iserlohn haben wir mit 1:0 gewonnen, und im Heimspiel werden wir das wiederholen. Für Iserlohn gehts nicht mehr um viel. Die spielen um die goldene Ananas. Deren Team bricht nach dieser Saison auseinander. Das sind wir am Sonntag einfach in der Pflicht, den Dreier zu holen.

Danach geht es auswärts gegen den Neunten YEG Hassel und im Heimspiel gegen Tabellenführer Meinerzhagen. Am letzten Spieltag wartet dann der derzeitige Tabellen-14. Lennestadt. Wird das noch ein Endspiel?

Vor Kirchhörde waren wir optimistischer, dass es kein Endspiel wird. Wir hatten gehofft, dass wir bis dahin durch sind. Das wird natürlich jetzt deutlich schwieriger. Aber wer sagt denn, dass uns gegen den Tabellenführer keine Überraschung gelingt. Vielleicht unterschätzen sie uns ja.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Mehrere Autos stoßen in Marl zusammen – vier Verletzte
Mehrere Autos stoßen in Marl zusammen – vier Verletzte
Achtung, Autofahrer: Auf diesem Marler Parkplatz kann es jetzt richtig teuer werden
Achtung, Autofahrer: Auf diesem Marler Parkplatz kann es jetzt richtig teuer werden
Hebewerkbrücke: WSA begründet jetzt, warum es den Vertrag mit der Baufirma nicht kündigt
Hebewerkbrücke: WSA begründet jetzt, warum es den Vertrag mit der Baufirma nicht kündigt
Baupfusch: Teil der Waldstraße muss abgerissen werden - Kosten sind fünfstellig
Baupfusch: Teil der Waldstraße muss abgerissen werden - Kosten sind fünfstellig
Raubserie versetzte Oer-Erkenschwick in Angst - Täter stehen vor Gericht
Raubserie versetzte Oer-Erkenschwick in Angst - Täter stehen vor Gericht

Kommentare