Fußball-Westfalenliga

Westfalia Wickede 2.0: Westfalenligist stellt die Weichen für die Runderneuerung

Der Westfalenligist Westfalia Wickede verlängert mit seinem Trainerteam Alexander Gocke und Daniel Frieg. Um die Westfalia in die Zukunft führen, kommt noch ein dritter Mann dazu.

Emre Konya arbeitet momentan intensiv an einem Upgrade: "Das Ziel ist Westfalia Wickede 2.0", sagt der Sportliche Leiter des Westfalenligisten, der seit dem 3:1-Erfolg gegen Marl-Hüls am vergangenen Wochenende und dem damit einhergehenden Ausbau des Vorsprungs auf den Relegationsplatz auf 14 Punkte auch die nächste Westfalenliga-Saison planen kann.

Verjüngungskur wird "brutal weitergeführt"

Acht Spieler aus dem bestehenden Kader haben schon zugesagt, zehn wurden verpflichtet, "die alle unter 21 Jahre alt sind", sagt Konya, der damit laut eigener aussage 80 Prozent des Kaders zusammen hat. Die Verjüngungskur der Westfalia, "die wir jetzt auch brutal weiterführen", so Konya, braucht aber natürlich ein Trainerteam, das diesen Weg auch mitgeht.

Deshalb verlängerte der Klub nun mit Trainer Alexander Gocke und seinem Co-Trainer Daniel Frieg: "Alex ist ja die Figur dieser neuen Generation", sagt Konya. Gocke geht damit in seine dritte Saison als Coach der Westfalia: "Der Verein ist im Umbruch, den treiben wir weiter voran und das macht mir Spaß", sagt Gocke, der vom "Beginn einer neuen Ära" spricht, weil langjährige Kräfte wie Jens Jäkel oder Andreas Toetz aufhören und der Kader ein neues Gesicht bekomme: "Wir feilen an einer sehr interessanten Mischung aus Jugendlichen und Alt-Arrivierten", sagt Gocke, "da wird ein neuer Spirit entstehen." Große Ziele ruft er deshalb aber nicht aus: "Nein, wir müssen uns in dieser Konstellation natürlich erstmal zurechtfinden."

Dukic kommt aus Kirchhörde

Dabei helfen soll ein weiteres neues Gesicht im Trainerteam: Daniel Dukic kommt im Sommer als zusätzlicher Co-Trainer und Teammanager ins Pappelstadion: "Wickede war sehr engagiert und die Aufgabe reizt mich auch", sagt Dukic, der bei der Westfalia "ein bisschen mehr Dynamik, ein bisschen mehr Struktur" sieht als beim Kirchhörder SC.

"Kirchhörde weiß aber Bescheid, es ist alles freundschaftlich abgelaufen", sagt Dukic, der die Saison noch beim BSV Schüren begonnen hatte und dann im Winter an die Kobbendelle gewechselt war. Mit dem KSC will er jetzt erst noch den Klassenerhalt schaffen, "um dann im Sommer die neue Aufgabe anzugehen."

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