Fußball-Westfalenpokal

0:4 - Brünninghausen bleibt Ehrentreffer in Münster verwehrt

Münster - Drittligist Preußen Münster ist für den Oberligisten FC Brünninghausen das Stoppschild in der 2. Runde des Westfalenpokals. Ohne Chance auf das Weiterkommen unterliegt der FCB mit 0:4.

FCB-Trainer Alen Terzic hatte sein Team im Vergleich zum 2:1-Derbyerfolg gegen den ASC 09 Dortmund auf vier Positionen umgestellt. Neben Neuzugang Kingsley Nweke rückten auch Amin Adbib, Arif Et und Onur Tekin neu in die Startelf. Zuletzt hatten sich beide Teams 2012 im Westfalenpokal duelliert. Damals gewann der SCP mit 8:0.

"Die ersten 45 Minuten waren schon anstrengend"

Der Drittligist machte von Beginn an klar, dass er keine Überraschung zulassen wollte. Das Team von Marco Antwerpen gab das Tempo vor, Brünninghausen stand stetig unter Druck, musste etlich brenzliche Situation überstehen, vor allem nach Standards. "Die ersten 45 Minuten waren schon anstrengend. Da hat man gemerkt, dass wir noch bis 16 Uhr gearbeitet haben und unser Gegner ein Profi-Team ist", sagte Kapitän Robin Gallus.

Nach vorne hin brachte der FCB in den ersten 45 Minuten nichts zustande. Was nicht nur an der eigenen Leistung lag, sondern vor allem an der der Preußen. Die ließen sich aber bis zur 32. Minute Zeit, um das 1:0 zu erzielen. Dann stand Stürmer Rufat Dadashov richtig. Der traf kurz vor dem Wechsel auch zum 3:0 (45.). Dazwischen erzielte Tobias Rühle das 2:0 (36.). Dadashov hatte eine Runde zuvor gegen den BSV Schüren beim 7:0 schon vier Mal getroffen.T

Gondrum bringt neuen Schwung

Nach der Pause wurde der FCB mutiger. Terzic brachte Florian Gondrum für Amin Adbib. Gondrum leitete mit einem Pass auch die erste richtige Chance des FCB ein, Arif Et traf den Ball aber nicht richtig (48.). Eine Minute später schoss Elmoueden aus 16 Metern über das Tor.

Die Preußen schraubten die Intensität jetzt etwas zurück, was dem FC Brünninghausen mehr Ballbesitz brachte. Trotzdem erzielt der SCP den nächsten Treffer. Nachdem Sebastian Lötters den Doppeltorschützen Dadashov im 16-Meter-Raum gefoult hatte, traf Benjamin Schwarz per Foulelfmeter zum 4:0 (56.) - vor den Augen des neuen Schalke-Stars Sebastian Rudy.

"Insgesamt bin ich zufrieden"

Ein Tor der Brünninghauser bekam er aber nicht zu sehen, obwohl sich Onur Tekin und Kingsley Nweke beste Chancen boten (77.). Tekins Schuss wurde von Simon Scherder geblockt, den Nachschuss setzte Nweke über das Tor. Robin Gallus versuchte es mit einem Schuss aus der eigenen Hälfte. Torhüter Max Schulze Niehues musste sich strecken (85.). "Im zweiten Abschnitt hatten wir uns einen Treffer verdient. Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Auftritt", analysierte Terzic.

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