Fußball-Westfalenpokal

Schüren in Münster chancenlos - Kalpakidis angefressen

Münster - Der BSV Schüren scheitert in der ersten Runde des Westfalenpokals erwartungsgemäß an Preußen Münster. Das 0:7 (0:3) bringt BSV-Coach Dimitrios Kalpakidis jedoch auf die Palme.

1081 Zuschauer sahen am Samstagnachmittag im Preußen-Stadion eine einseitige Partie. Für Münster war es eine bessere Trainingseinheit. Die Gegenwehr der Schürener hielt sich in Grenzen. Nur ganz wenige Spieler hielten dagegen. Torhüter Sascha Samulewicz gehörte zum Beispiel dazu, der insgesamt acht Großchancen vereitelte und somit ein Debakel verhinderte.

Früher Führungstreffer

"Uns kam natürlich entgegen, dass wir früh in Führung gegangen sind", erklärte Preußens Co-Trainer Kurtulus Öztürk, der in seiner Jugend dreimal mit dem BVB Deutscher Meister geworden war. Den Torreigen eröffnete Ugur Tezel schon in der fünften Spielminute. Weiter trafen Philipp Hoffmann (15., 68.) und Rufat Dadashov (35., 60., 71., 88.).

Die beiden besten Chancen der Schürener vergab Karim Bouzerda, der zweimal alleine vor Preußen-Torhüter Max Schulze Niehues auftauchte, aber erst neben das Gehäuse schoss (11.) und dann in letzter Sekunde geblockt wurde (29.). "Mir hat das Spiel trotzdem Spaß gemacht, auch wenn ich gerne ein Tor hier in diesem tollen Stadion geschossen hätte", sagte Bouzerda.

"Noch nie so untergegangen"

BSV-Coach Dimitrios Kalpakidis war hingegen richtig angefressen: "So bin ich mit einer Mannschaft noch nie untergegangen", sagte er. Kapitän Michael Oscislawski hatte vor der Partie gesagt, dass sein Team sich in dieser Partie die nötige defensive Stabilität für die nächsten Westfalenliga-Spiele holen müsse. Zum Start gab es ein 0:5 gegen den TuS Hordel. Das war am Samstag jedoch keine Partie, die Hoffnung für die Zukunft macht.

Klar, der SC Preußen Münster ist Tabellenführer der Dritten Liga und ist eine Profi-Truppe. Trotzdem darf von einer Westfalenliga-Mannschaft mehr Gegenwehr erwartet werden. Aber zu viele Akteure wirken aktuell noch zu untrainiert und träge. Mehr Gegenwehr dürfen die Preußen in der nächsten Runde erwarten. Da trifft das Team auf den Oberligisten FC Brünninghausen.

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