ASC gegen Ennepetal

Beim Tabellenführer richtet sich der Blick nach vorne

Dortmund - Fußball-Oberligist ASC 09 Dortmund will zurück in die Erfolgsspur. Beim Tabellen-13. TuS Ennepetal sollen drei Punkte eingefahren werden und die Regionalliga für den Spitzenreiter wieder ein Stück näher rücken.

Der ASC 09 Dortmund hat keine andere Wahl: Er muss nach vorne blicken. Er darf es auch, denn noch immer ist er Tabellenführer. Auch Trainer Adrian Alipour sprach am Mittwoch schon nicht mehr über die vermeidbare Niederlage gegen die Sportfreunde Siegen. "Die Vergangenheit können wir nicht beeinflussen, dafür aber die Zukunft. Wir haben Siegen komplett ausgeblendet."

Fokus auf Ennepetal

Bereits während der Trainingseinheiten am Montag und Dienstag lag daher der Fokus auf der Partie am Donnerstag beim Tabellen-13. TuS Ennepetal (19.30 Uhr, Bremenplatz 33, 58256 Ennepetal).

Und sollte der ASC das Spiel am Donnerstag positiv beeinflussen, könnte er den alten Sechs-Punkte-Vorsprung auf den Zweiten 1. FC Kaan-Marienborn wieder herstellen. "Die Jungs haben wieder gut trainiert. Und sie wissen, was in Ennepetal zählt."

Mentalität und Glauben benötigt

Bis auf ein 4:1 Ende 2015 war Ennepetal immer ein unbequemes Pflaster. Auch vor einem Jahr, als der ASC ebenfalls in einer entscheidenden Phase - da ging es aber gegen den Abstieg - war es denkbar knapp. Da traf der mittlerweile für den BSV Schüren kickende Santiliano Braja in der Schlussminute und hielt den ASC im Rennen. Diese Mentalität mit dem Glauben an sich bis zum Ende benötigt Aplerbeck auch heute.

Jetzt wäre ein Sieg das bessere Ergebnis. "Nein, selbst wenn wir mit einem Remis leben könnten, spielen wir bestimmt nicht auf einen Punkt", sagt Alipour. Aber das wird laut Trainer alles andere als leicht: "Wir dürfen auf keinen Fall den Fehler machen, Ennepetal ins Spiel kommen zu lassen. Dann werden sie gefährlich. Das haben sie mit einem 4:0 gegen den FC Schalke 04 II vor ein paar Tagen untermauert." Besonders auf Abdullah El Youbari gelte es aufzupassen. Alipour gibt zu, dass der reguläre Spieltermin nach der Winterpause ihm besser gepasst hätte. "Da war Ennepetal noch nicht fit. Jetzt haben sie eine positive Entwicklung genommen."

Behnert gibt sich gelassen

Besonders für El Youbari könnte es mit einem Einsatz jedoch knapp werden. Laut TuS-Trainer Jörg Behnert ist dieser angeschlagen. Gleiches gelte für Maik Bollmann. Behnert geht die Partie gelassen an: "Die Überschrift könnte lauten ?Kein Druck gegen Druck'. Da es ja keine weiteren Absteiger gibt, können wir befreit aufspielen. Der ASC muss gewinnen, will er aufsteigen."

Das traut der Ennepetal-Trainer den Aplerbeckern allemal zu. "Mal abgesehen vom Siegen-Spiel beeindruckt mich der ASC durch seine Konstanz und seine Effizienz. Was Adrian Alipour und seine Mannschaft da leisten, verdient größte Hochachtung."

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