34. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

So wird die Helmut-Körnig-Halle zur Fußball-Arena

Dortmund - In der Nacht zu Donnerstag wurde in der Helmut-Körnig-Halle der Kunstrasen für die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft verlegt. Wir waren mit der Video-Kamera dabei und zeigen zudem in einem interaktiven Bild, wie sich die Leichtathletik-Halle in eine Fußball-Arena verwandelt.

Klicken Sie die weißen Punkte auf dem Bild für weitere Informationen zur Hallenfußball-Arena.

Am späten Mittwochabend kamen die Helfer und eines war schon beim Treffpunkt vor der Halle klar: Es wird eine lange Nacht. Die Aufbauarbeiten für die 34. Hallenfußballstadtmeisterschaft in der Helmut-Körnig-Halle haben begonnen, das Wichtigste für die Sportler - der Kunstrasen - liegt zur Stunde bereits, wird am Donnerstag noch mit Granulat verfüllt. Los ging es am Mittwochabend zunächst mit dem Aufbau der Lichttechnik, bevor die Rasenspezialisten ran durften und den grünen Teppich in die Halle brachten. Am Abend zuvor hatte der Kreisvorsitzende Jürgen Grondziewski zusammen mit seinen Kollegen aus dem Kreisvorstand noch die vielen Sponsoren des Turnier in ein Dortmunder Restaurant eingeladen und ein erstes Fazit gezogen.

"Alles hervorragend"

"Alles läuft bislang hervorragend. Wir verzeichnen mehr Zuschauer als im vergangenen Jahr, dazu auch mehr Tore", so der Chef der Dortmunder Fußballer. Schon in der Vorrunde waren in den 84 Spielen 622 Tore gefallen, pro Halle sind das etwas mehr als 103 und damit mehr als sieben pro Spiel. Natürlich liegt das auch daran, dass erstmals 72 Mannschaften bis runter in die C-Liga teilgenommen haben und das Leistungsgefälle in einigen Spielen sehr hoch war, aber gerade die Teilnahme von vielen neuen Mannschaften "und der neue Modus ist super angekommen, zumal er in der Zwischenrunde noch mehr Spannung garantiert als bisher", so Grondziewski.

Am ersten Tag der Zwischenrunde waren in diesem Jahr erstmals drei Teams pro Halle direkt ausgeschieden, die übrig gebliebenen sechs Mannschaften bildeten eine neue Dreiergruppe, aus der sich die beiden Erstplatzierten in die Entscheidungsspiele um den Endrundeneinzug qualifizierten. In der Zwischenrunde sank die Torquote pro Spiel nachvollziehbarerweise auf etwas mehr als fünf, in den 72 Spielen fielen "nur" noch 388 Tore.

Über 1000 ToreInsgesamt sind bislang nur in Vor- und Zwischenrunde also schon über 1000 Tore erzielt worden. In der Endrunde sinkt die Torquote der Erfahrung in den vergangenen Jahren nach und mit Blick auf die ausgeglicheneren Spiele noch einmal. Die neue Regel für die Torhüter, die den Ball nur noch vier Sekunden lang am Fuß behalten dürfen, hat das Spiel zwar schneller gemacht, trotzdem dürfte die Leistungsdichte in der Endrunde dafür sorgen, dass keine Mannschaft zweistellig aus der Halle geschossen wird. Vor den Dortmunder Amateurfußballern, dem Organisationsteam des Fußballkreises und den bis zu 5000 Zuschauern pro Endrundentag steht jedenfalls erneut ein sportliches Wochenende der Superlative.

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