Handball

Hombruchs Ole Sasse gewinnt die Dortmunder Torjägerkrone mit unglaublichem letzten Spiel

Im letzten Saisonspiel haute Ole Sasse nochmal einen raus. 17 von 29 Toren erzielte er zum Abschluss gegen die SGSH Dragons - und sicherte sich damit die Dortmunder Torjägerkrone.

Um eine Runde im Mannschaftskreis ist Ole Sasse - noch - herumgekommen, dabei ist der Handballer des TuS Westfalia Hombruch in der abgelaufenen Saison der erfolgreichste Dortmunder Torschütze dieser Saison.

182 Tore in 26 Spielen

Gleich 182 Mal in 26 Spielen brachte der 25-jährige Wirtschaftswissenschaftler den Ball im gegnerischen Tor unter, allein 17 Treffer gelangen dem Dortmunder zum Saisonausstand beim 29:24-Erfolg bei den SGSH Dragons, der dem TuS ein positives Punktekonto in der Endabrechnung einbrachte. Wir sprachen mit dem besten Shooter der Saison.

Ole Sasse, wie schafft man es, 17 Tore in einem Spiel zu werfen?(lacht) Einerseits habe ich einen wirklich guten Tag erwischt. Aber das schafft man nicht allein, dazu brauchte ich natürlich die Unterstützung meiner Mannschaft und die Freigabe des Trainers. Aber das schafft man wirklich nicht alle Tage, und es haben sich alle mit mir gefreut, auch wenn es keine explizite Feier nach Schlusspfiff gab.

Sie sind nicht zum ersten Mal bester Werfer der Liga, wird das langsam zur Gewohnheit?

Nein, keineswegs, da freue ich mich richtig drüber. Ich war zwei Mal Torschützenkönig in der Landesliga, 2016 sogar gemeinsam mit meinem Teamkollegen Jannik Thüs, da haben wir beide je 202 Tore geworfen. Dass es nun nach unserem Aufstieg in der höheren Verbandsliga mit der Torjägerkrone geklappt hat, macht mich schon ein wenig stolz.

Sie spielen mit ihren Brüdern Jan und Torben in einer Mannschaft. Werden die Hombrucher Spiele nach Abpfiff im Familienkreis weiterdiskutiert?

Das kommt schon mal vor (lacht). Wir spielen schon seit fünf Jahren in einer Mannschaft. Es ist einfach schön, gemeinsam in einem Team zu spielen, vor allem, weil wir alle drei inzwischen auswärts wohnen. Mit meinem Bruder Jan arbeite ich seit 2018 auch in der Steuerberater-Kanzlei unseres Vaters zusammen. Das ist schon ein Familiending bei den Sasses.

Mit dem Aufsteiger ATV Dorstfeld und dem OSC Dortmund spielen in der kommenden Saison drei Dortmunder Teams in der Verbandsliga ...

Das ist wirklich super! Wir Hombrucher haben uns, nachdem wir als Landesligist in der Sauerlandstaffel die einzige Dortmunder Mannschaft waren, nach dem Aufstieg schon auf die Duelle mit dem OSC gefreut. Dass jetzt mit Dorstfeld ein weiteres Derby dazukommt, dazu eines, was viel Zuschauerzuspruch verspricht, macht die Sache noch spezieller.

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