Hannibal kämpft um Landesliga-Aufstieg

Nervenstarker Kramer wird für den TuS zum Held

Dortmund - Der TuS Hannibal besiegt in einer dramatischen Partie den SCV Neuenbeken mit 7:6 nach Elfmeterschießen. Der TuS trifft sechsmal die Latte. Am Donnerstag wartet der nächste Gegner auf Hannibal.

Dank einer unheimlichen Energieleistung besiegte der TuS Hannibal im Viertelfinale der Relegation zur Fußball-Landesliga den SCV Neuenbeken mit 7:6 (1:1, 2:2) nach Elfmeterschießen und darf damit weiter auf den Aufstieg in die Landesliga hoffen. Helden des Tages waren Patrick Kramer, der den entscheidenden Elfmeter verwandelte und Torhüter Jonas Nathen, der einen Strafstoß des SCV parieren konnte.

Überglücklicher Hamsa Berro

"Das war ein Krimi in fünf Akten, die Mannschaft hat eine mentale Glanzleistung gezeigt. Zumal acht Akteure in der Startelf standen, die wegen Ramadan fasten", so ein überglücklicher Trainer Hamsa Berro.

Dabei begann der TuS die Partie sehr nervös und erlaubte sich etliche Ungenauigkeiten im Passspiel. Torhüter Jonas Nathen verhinderte mit einer tollen Fußabwehr einen frühen Rückstand (4.). Erst nach 29 Minuten hatte der TuS seine erste gute Tormöglichkeit: Ein feiner Schlenzer von Denis Ljatifi strich die Querlatte.

Führung hält nur drei Minuten

In der zweiten Hälfte erwischte Hannibal einen Auftakt nach Maß. Chidera Odum nagelte den Ball zum 1:0 (46.) in die Maschen. Der Jubel des TuS hielt aber nur ganze drei Minuten an. Denn als in der Defensive die Zuordnung fehlte, traf Peyman Gourgi per Kopf zum 1:1.

Mahmoud Najdi hatte dann das Glück nicht auf seiner Seite. Er traf in der 69 Minute ebenfalls nur die Latte. Elf Minuten später war es erneut die Latte, die einen Führungstreffer des TuS vereitelte: Pechvogel aufseiten von Hannibal war wieder Mahmoud Najdi (80.).

Hannibal gibt nicht auf

Da sich bis zum Ende der Partie nichts mehr tat, ging es in die Verlängerung. Daniel Lütkefedder sorgte für die 2:1-Führung (105.) des SCV Neuenbeken. Aber der TuS Hannibal gab nicht auf und kam durch Kapitän Ibrahim Berro zum 2:2 (107.). Die Vorlage zum Ausgleich kam von Patrick Kramer.

Das anschließende Elfmeterschießen war an Dramatik nicht mehr zu überbieten. Erneut war die Latte kein Freund des TuS. Dominik Lepinski, Ibrahim Berro und Kadir Kopuz visierten alle den Querbalken an. Da der SCV aber drei Mal am Tor vorbei zielte und Jonas Nathen einen Elfer parieren konnte, war es Patrick Kramer vorbehalten, den entscheidenden Elfer zum 7:6 zu verwandeln. Jetzt wartet am Donnerstag im Halbfinale der SC Altenrheine.

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