Hannibal-Trainer Berro im Interview

TuS-Coach: Wir sind zu einer Spitzenmannschaft gereift

Dortmund - Hamsa Berro nimmt nach vier Jahren Abschied von Fußball-Bezirksligist TuS Hannibal. Der Trainer hätte sich gerne mit dem Aufstieg in die Landesliga verabschiedet.

Herr Berro, was hat zum Aufstieg gefehlt?Es spielen viele Faktoren eine Rolle. In Ibrahim Berro und Arlind Jashanica fehlten uns zwei eminent wichtige Akteure. Außerdem machte sich bei uns der Kräfteverschleiß durch den Fastenmonat Ramadan bei der Bullenhitze extrem bemerkbar. Auch die unglückliche Entscheidung des Unparteiischen, der bei unserem Ausgleich fälschlicherweise auf Abseits entschied, war ein Grund für die verdiente Niederlage.

Wie fühlen Sie sich nach dem letzten Spiel als Trainer des TuS HannibalIch bin zum Teil erleichtert, teilweise überfällt mich auch ein bisschen Wehmut. Ich hätte die vier intensiven Jahre beim TuS Hannibal gerne mit dem Aufstieg gekrönt. Der Aufstieg in die Landesliga wäre ein perfekter Abschluss gewesen.

Welches Fazit ziehen Sie aus Ihrer Zeit bei Hannibal?Wir sind in den vier Jahren zu einer Spitzenmannschaft gereift. Ich war als Spieler immer beliebt innerhalb des Teams. Als Trainer habe ich gelernt, verschiedene Charaktere innerhalb einer Mannschaft unterschiedlich zu behandeln. Auch das nötige Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Spielern habe ich gelernt.

Ist der TuS Hannibal schon bereit für die Landesliga?Der Verein entwickelt sich stetig. Mit dem vorhandenen Kader wäre auch in der Landesliga der Klassenerhalt möglich gewesen. Da uns in unserer sportlichen Heimat im Hoeschpark unter anderem ein Vereinsheim als Anlaufpunkt fehlt, haben wir leider nur wenig Unterstützung durch Fans und Zuschauer.

Wie geht es bei Ihnen persönlich in der kommenden Saison weiter?"Ich hatte einige Anfragen, die ich aber alle abgesagt habe. Ich werde in der kommenden Saison pausieren und mich fortbilden. Mein Ziel ist es in nächster Zeit die A-Lizenz als Fußballtrainer zu erwerben.

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