Hecker-Cup

Hombruch kontert Wickede aus - Schüren ist chancenlos

Aplerbeck - Landesligist Hombrucher SV sorgt mit einem 3:0 gegen Westfalenligist Wickede für die erste Überraschung des Hecker-Cups. Holzwickede hat mit dem BSV Schüren keine Mühe.

Holzwickeder SC - BSV Schüren 3:0 (2:0) - Die Zuschauer sahen Einbahnstraßenfußball in Richtung Schürener Tor. Der BSV kam während der gesamten 80 Minuten nicht im Turnier an. Alleine Nico Berghorst hätte mit drei glasklaren Chancen früh für den Auftaktsieg des Oberligisten HSC sorgen können. Das couragierte Einsteigen des BSV-Schlussmannes Sascha Samulewicz verhinderte aber ein deutliches Ergebnis. Nur Pjer Radojcic mit einem Pfostenschuss in der 35. Minute lenkte ein wenig vom Eindruck der Holzwickeder Überlegenheit ab.

"In allen Belangen überlegen"

Ansonsten aber drückte Holzwickede weiter. Und kurz vor der Pause widerlegte der HSC die alte Weisheit, wonach sich viele ungenutzte Chancen rächen. Sebastian Hahne tankte sich durch die noch nicht gut organisierte Schürener Abwehr. Diesmal ließ er Samulewicz keine Chance (38.). Und direkt im Anschluss erhöhte Mirco Gohr nach mustergültiger Vorarbeit von Berghorst.

Nach der Pause versiebte Holzwickede noch reihenweise Chancen. Nico Berghorst erhöhte auf 3:0 (55.). Der sehr unorganisierte BSV kam glimpflich davon. Schürens Trainer Dimitrios Kalpakidis sprach Klartext: "Holzwickede war uns in allen Belangen überlegen. Wir verteidigen überhaupt nicht gut, spielen zu viele lange Bälle. Und vorne halten wir sie nicht."

Westfalia Wickede - Hombrucher SV 0:3 (0:1) - Ein sehr couragierter Auftritt des Landesligisten aus Hombruch: Ein 3:0 gegen den Turniersieger von Brackel ist schon ein Ausrufezeichen. Wie der HSV die Wickeder in einer umkämpften zweiten Hälfte schnörkellos auskonterte, sorgte aber für Begeisterung im HSV-Lager.

Lupfer an die Latte

Zur Pause führte das vom neuen Trainergespann Sebastian Didion/Alex Enke gepushte Team verdient mit 1:0. Raimund Büth hatte in der 22. Minute einen Elfmeter verwandelt. Kurz darauf hatte Ernst die deutlichere Führung auf dem Fuß. Sein Lupfer aber traf nur die Latte.

Nach dem Wechsel ging es dann hoch her, nicht nur auf dem Feld. Die hitzige Atmosphäre übertrug sich eher von den Bänken auf den Platz. Immerhin hatte das Turnier jetzt seine Emotionen. Und seine erste Überraschung: Aleksandar Djordjevic (77. und 80.) machte alles klar. Und Enke freute sich: "Ein verdienter Sieg. Im Mittelfeld waren wir sehr konsequent, nach vorne haben wir stark gekontert."

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