Hecker-Cup

Westfalenligisten Schüren und Wickede melden sich zurück

Aplerbeck - Die Fußball-Westfalenligisten BSV Schüren und Westfalia Wickede wenden das vorzeitige Aus beim Hecker-Cup ab. Dabei läuft bei beiden Teams nicht alles wie geplant.

BSV Schüren - Kirchhörder SC 2:1 (1:1) - "Es ging heute nur darum, zu gewinnen. Und diese Hausaufgaben haben wir erledigt", sagte BSV-Coach Dimitrios Kalpakidis. Seit diesem Jahr steht Kalpakidis nur noch auf Abruf bereit. Weil aber seine Coachingmaßnahmen an der Seitenlinie nicht fruchteten, wechselte er sich nach 50 Minuten ein und ordnete das Spiel auf dem Feld. "Wir haben es ganz gut gemacht, aber mir hat einfach das Feuer gefehlt", so Kalpakidis.

Cosgun mit dem richtigen Riecher

Zunächst lief es nicht gut für die Schürener. Nach 30 relativ ausgeglichenen Minuten kam Roman Lizenberger frei zum Abschluss und brachte den KSC in Führung. Doch Karim Bouzerda nutzte kurz darauf einen Abpraller der Kirchhörder Hintermannschaft und schob zum Ausgleich ein (37.). Und nur eine Minute später hätte Sotirios Stratakis das Spiel beinahe im Schnelldurchlauf gedreht, doch sein Schuss knallte nur an die Latte.

Nach der Pause bewies Eyüp Cosgun, dass sein Riecher noch funktioniert: Er stand goldrichtig und traf zum 2:1 für den BSV (61.). Kirchhörde kämpfte trotz vieler Ausfälle, doch der Lohn blieb aus. Sascha Rammels 30-Meter-Lupfer verfehlte das Tor (67.) wie auch sein Abschluss nach einem zurückgelegten Freistoß (78.).

"Jungs haben sich ordentlich präsentiert"

KSC-Coach Lothar Huber relativierte die Auftaktniederlage: "Die Jungs haben sich ordentlich präsentiert, auch wenn wir uns bei den Gegentoren nicht klug angestellt haben. Aber mehr war mit unseren Voraussetzungen nicht möglich."

Westfalia Wickede - Mengede 08/20 4:1 (2:1) - Auch Wickede verlor den Auftakt (0:3 gegen Hombruch). Auch Wickede lag zurück, nachdem Mengedes Levent Cakirlar einen Konter gefühlvoll per Lupfer abschloss (7.). Aber auch Wickede kämpfte sich zurück: Erst köpfte Christopher Thomassen am langen Pfosten zum 1:1 ein (25.), dann traf Nils Dietz aus kurzer Distanz zur Führung (30.).

Sehenswertes Solo

Und als Finn-Jona Heinings ein sehenswertes Solo erfolgreich abschloss, war das Duell schon kurz nach der Pause entschieden (44.). Erneut Thomassen markierte Treffer Nummer vier (61.). Während Wickedes Sportlicher Leiter Emre Konya zufrieden sein konnte, erkannte auch 08/20-Trainer Tobias Vößing die Dominanz der Westfalia an: "Wir können damit leben und haben uns nicht abschießen lassen."

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