Holger Kampshoff im Interview

DJK-Coach: "Entscheidung nicht leicht, aber richtig"

Dortmund - Nicht 26, sondern 28 Spiele hat die DJK Oespel-Kley benötigt, um die Premierensaison in der Handball-Landesliga erfolgreich zu beenden. In der Relegation vermied die Sieben von Trainer Holger Kampshoff den direkten Wiederabstieg. Wir sprachen mit ihm über die Saison.

Herr Kampshoff, mit dem 28:19-Erfolg in Warstein ist der letzte Schritt geschafft. Was waren ihre Gedanken nach dem Schlusspfiff?Es war eine lange Saison für uns und ich bin in erster Linie stolz auf die Mannschaft und meinem Kollegen Jens Pfänder dankbar, dass er in der Schlussphase der Saison mit eingestiegen ist.

Verlief die Saison als Aufsteiger für Sie wie erwartet?Phasenweise ja. Wir haben gemerkt, dass wir in dieser Liga durchaus mitspielen können. Dass wir dann unten reinrutschen, hatte ich so aber nicht erwartet. Es hat sich gezeigt, wie Einzelne in Drucksituationen funktionieren. Ich hoffe, dass die Jungs das als wichtigen Lerneffekt mit in die neue Saison nehmen.

Wie groß war der Unterschied zwischen Bezirks- und Landesliga?Am Ende standen drei von vier Aufsteigern auf den letzten drei Plätzen, wir konnten uns mit der Relegation noch retten. Gerade in Sachen Körperlichkeit und Mentalität gibt es zwischen den beiden Ligen einen deutlichen Klassenunterschied.

Zum Ende der Saison kam nicht nur Jens Pfänder als Trainer hinzu, auch die A-Jugend rückte nach Abschluss der Bundesliga-Saison komplett auf. Wie wichtig war der Schritt?Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber letztlich war sie richtig und wichtig. Der Nichtabstieg war mittelfristig für den Verein wichtiger als andere Dinge. Und mit den A-Jugendlichen haben wir noch acht Punkte geholt und uns in die Relegation gerettet.

Ist das auch die Mannschaft, die nächste Saison auf dem Feld steht?Die A-Jugendlichen rücken alle in den Seniorenbereich auf und bleiben größtenteils zusammen. Hinzu kommt Ole Vesper aus Hagen. Wir werden also wieder einen großen und starken Kader haben und wollen auf die jetzige Struktur aufbauen, weil sich gezeigt hat, dass es funktioniert.

Wie lange können die Spieler nach der Verlängerung nun durchatmen?Wir werden zwei Wochen Pause machen, die Jungs sind auch auf Mannschaftsfahrt, um die Akkus aufzuladen. Anschließend startet die Vorbereitung auf die neue Saison.

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