Jugendfußball

Mit Video: TSC Eintracht schlägt Bundesligisten und steht im Westfalenpokal-Finale

Am Jugendfußball-Dienstag gibt es heute richtig gute Nachrichten: Die A-Junioren von TSC Eintracht schlagen Bundesligist Preußen Münster 2:1 und ziehen ins Finale des Westfalenpokals ein.

A-Junioren, Westfalenpokal

TSC Eintracht Dortmund - Preußen Münster 2:1

"Langsam wird es ein bisschen unheimlich - aber es ist natürlich genial." Eintracht-Trainer Tobias Brenck war immer noch ein bisschen durch den Wind, als er am Montagnachmittag nach Hause kam. Seine A-Junioren hatten knapp zwei Stunden zuvor den Einzug ins Fußball-Westfalenpokalfinale klar gemacht. Mit 2:1 gegen Preußen Münster - ein Bundesligist. Damit haben die TSC-Kicker schon den zweiten Bundesligisten aus dem Westfalenpokal geworfen, im Achtelfinale war schon der FC Schalke 04 fällig (1:0). Jetzt also Preußen Münster.

Dabei sah es zunächst eher nach einem gebrauchten Ostermontag für den TSC aus. "In der ersten Hälfte hatten wir überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel", kommentierte Tobias Brenck. Folgerichtig kassierte die Dortmunder A-Jugend schon in der 6. Minute das 0:1 durch einen direkten Freistoß aus 16 Metern.

Das Trainerduo Tobias Brenck und Ivica Ivancic reagierte und hatte das richtige Händchen: Philip Schröder kam in der 51. Minute, sechs Minuten später glich er nach einem "Zuckerpass" (Brenck) von Kingsley Marcinek in den Lauf zum 1:1 aus.

Nur vier Minuten später brachen auf dem gut gefüllten Sportplatz an der Flora dann alle Dämme: Maciej Bokemueller lief in bester Maradona-Manier fast von der Mittellinie von links in den Preußener Strafraum, der Ball klebte förmlich an seinem Fuß. Im Sechzehner zog er dann mit seinem schwächeren rechten ab - 2:1 für die Eintracht. "Er ist einfach ein Spieler, der den Unterschied machen kann", lobte Brenck seinen Siegtorschützen nach dem Spiel.

Im Finale am 1. Mai wartet jetzt der VfL Bochum auf den TSC - ein Bundesligist übrigens. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei?

TSC Eintracht: Caruso - Marcinek, Salli, Williams (51. Schröder), Mujkic, Cinar (46. Alati), Lange, Cichos (27. Cevirme), Schreiber, Mitrovic, Bokemueller

Tore: 0:1 El Gourari (6.), 1:1 Schröder (57.), 2:1 Bokemueller (61.)

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