Kirchhörder SC

Dimitrios Kalpakidis hat sich beim Kirchhörder SC schnell eingelebt

Dimitrios Kalpakidis ist beim Kirchhörder SC angekommen. Seine Qualität kann der personell gebeutelte Westfalenligist gut gebrauchen.

Der Fokus liegt voll auf dem Fußball, die Ruhe tut Dimitrios Kalpakidis gut. Nach dem Trubel um sein Ende beim Fußball-Westfalenligisten BSV Schüren und dem Wechsel zum Rivalen Kirchhörder SC sind die Wellen, die durch Dortmund zogen, abgeebbt. "Es war eine harte Zeit, viel ist auf einen eingeprasselt und jeder hat einen angesprochen", erklärt der 39-Jährige. "Nun hat ein neues Kapitel begonnen und ich freue mich auf mein erstes Heimspiel mit dem KSC."

Zwei Mal eingewechselt

Und das steigt am Sonntag (15 Uhr, Kobbendelle 6, 44229 Dortmund) gegen den FC Iserlohn. Zwei Mal lief Kalpakidis bereits im roten Kirchhörder Dress auf, bei Horst-Emscher und dem TSV Marl-Hüls wurde er jeweils eingewechselt. In seine Rolle als reiner Spieler hat er sich schnell eingefunden. "Es tut gut, wenn man sich nur auf die Einheiten fokussieren und neben dem Sport auf andere Dinge konzentrieren kann", beschreibt Kalpakidis. Der Kalpakidis eben, der auf ein knappes Jahrzehnt als Spielertrainer beim TuS Eving und eben beim BSV Schüren zurückblickt.

Mit seinen 39 Jahren weiß er, dass in nicht allzu ferner Zukunft das Ende der aktiven Zeit wartet. Aber eben noch nicht in dieser Saison. "Irgendwann wird ein Kalpakidis nur noch an der Seite stehen", sagt der Mittelfeldmann, wenngleich der Gedanke noch etwas Unbehagen auslöst. Doch schnell lenkt er den Fokus auf das Hier und Jetzt: "Als Spieler kann ich auch jetzt noch was von den Trainern Lothar Huber und Sascha Rammel lernen."

Einsatz am Sonntag nicht ausgeschlossen

Rammel selbst ist froh, einen solchen Spieler im Kader zu haben. "Es ist ja hinlänglich bekannt, was Dimi für ein guter Fußballer ist", sagt der KSC-Coach. "Er hat sich bei uns schnell zurechtgefunden, trainiert fleißig und setzt gute Impulse." Ein erster Einsatz in seinem neuen "Wohnzimmer" ist am Sonntag also nicht ausgeschlossen - egal, ob von der Bank oder von Beginn an. Und Spieler in der Offensive sind momentan rar in Kirchhörde. Stoßstürmer Kalpakidis? "Da sehe ich Dimi doch eher eine Reihe dahinter für die Ballverteilung", schmunzelt Rammel.

Die Punktausbeute mit acht Zählern aus fünf Spielen ist für die personelle Situation beachtlich. Gegen Iserlohn soll das Konto weiter gefüllt werden. "Der FCI agiert immer etwas unter den eigenen Möglichkeiten, dabei haben sie individuell wirklich gute Qualität", erklärt Rammel. Kalpakidis: "Mein erstes Heimspiel will ich natürlich nicht verlieren." Vielleicht setzt er ja wieder entscheidende Impulse.

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