Körne und Bövinghausen steigen auf

Die Bezirksliga freut sich auf zwei Tormaschinen

Dortmund - Die Bezirksliga darf sich auf zwei Dortmunder Zugänge freuen: Die A-Ligisten DJK Körne und TuS Bövinghausen spielen kommende Saison eine Klasse höher. Maßgeblichen Anteil am Aufstieg haben vor allem zwei Torjäger.

In der Kreisliga A sind die ersten beiden Entscheidungen um den Aufstieg in die Bezirksliga gefallen. Der DJK/TuS Körne spielt im kommenden Jahr in der Bezirksliga und auch der TuS Bövinghausen hat nur noch sehr theoretische Chancen, nicht aufzusteigen.

Sechs Punkte und 41 Tore Vorsprung

Gefeiert haben die Bövinghauser am Sonntag nach dem 5:2 gegen den TuS Rahm aber noch nicht: "Die Anspannung ist ein bisschen abgefallen, aber offiziell geplant ist die Feier erst für Montag", sagt Spielertrainer Sven Thormann. Hintergrund: Der TuS führt die Tabelle zwei Spieltage vor Schluss mit sechs Punkten und 41 Toren Vorsprung auf Rang zwei an: "Das sollte gegessen sein", sagt Thormann. Die Bövinghauser sind das überragende Team der Gruppe 1, haben mit 115 Toren den besten Angriff und mit 29 Gegentoren auch die beste Defensive: "Großen Respekt vor der Mannschaft, wie sie die Rückrunde trotz einiger Ausfälle gespielt hat", sagt Thormann.

Der TuS gewann in der Rückrunde bislang alle seine Duelle. Überragender Akteur ist Angreifer Mateus Ajala Cardoniz mit 46 Toren. Die Bezirksliga kann sich also auf eine Tormaschine freuen, denn Cardoniz hat vor knapp zwei Wochen seine Zusage für die kommende Saison gegeben.

Scharnhorsts Patzer sorgt für Körner Aufstieg

Auf dem Sportplatz in Körne wurde dagegen am Sonntagabend noch lange gefeiert. Kurios: Die Körner hatten spielfrei und nicht wirklich damit gerechnet, dass Verfolger Alemannia Scharnhorst noch einmal patzen würde. Genau dies geschah aber in Husen-Kurl: "Einige unserer Jungs sind da hingefahren" sagt Co-Trainer Thomas Schröder, "und als dann das 3:1 und 4:1 für Husen fiel, haben wir schon geguckt."

Auch die Körner haben mit Conor O'Reilly einen alles überragenden Angreifer in ihren Reihen, der mit 37 mehr als die Hälfte aller 68 Körner Tore erzielt hat: "Grundsätzlich hat uns aber das Kollektiv ausgezeichnet", sagt Kapitän Christian Strelau, "der Trainer hat auch immer gesagt: Von der Nummer 1 bis zur Nummer 25 sind alle wichtig." Der Trainer, Dominik Grobe, befand sich in der Woche nach dem Triumph auf einer Klassenfahrt. Dem Vernehmen nach bleibt der Körner Kader aber zusammen und wird nur punktuell verstärkt.

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