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ASC will gegen Schalke II den vorletzten Schritt machen

DORTMUND - Zwei Schritte sind es noch. Zwei so kleine, aber wichtige Schritte auf dem langen Weg zum großen Ziel. Fußball-Oberligist ASC 09 Dortmund kann mit den letzten beiden Partien der Saison etwas erreichen, was niemand vor der Saison erwartet hätte.

Nicht die kühnsten Optimisten haben an den möglichen Regionalliga-Aufstieg gedacht. Wahrscheinlich auch niemand im Verein selbst. Aber es kann zur Realität werden. Der Tabellenführer hat alles selbst in der Hand und will am Sonntag (15 Uhr, Waldstadion, Schwerter Straße) mit einem Erfolg gegen den FC Schalke 04 II den nächsten Schritt zur Sensation gehen. Dann fehlt nur noch ein Sieg gegen Westfalia Herne - und der Aufstieg wäre zu 100 Prozent perfekt.

"Der aufregendste Moment in meiner ganzen Laufbahn"

"Dieses Spiel gegen Schalke ist der aufregendste Moment in meiner ganzen Laufbahn", sagt ASC-Trainer Adrian Alipour. Es ist auch ein aufregender Moment für den ganzen Klub. Mindestens 1500 Zuschauer werden erwartet.

In Schalke 04 kommt nicht gerade ein beliebter Klub nach Dortmund. Deshalb gibt es ein erhöhtes Polizeiaufkommen, der ASC hat zusätzliche einen Security-Dienst angeheuert. "Wir wollen hier für eine friedliche Atmosphäre sorgen", sagt der Sportliche Leiter Samir Habibovic. Die Partie ist auch so etwas wie die Feuertaufe für mögliche Risikospiele in der Regionalliga. "Deshalb wollen wir uns von unserer besten Seite zeigen", sagt Habibovic.

S04 will der Spielverderber sein

Der FC Schalke 04 reist mit dem Ziel an, den großen Spielverderber zu geben. "Es ist ja seit dieser Woche auch theoretisch nicht mehr möglich, einen der begehrten zwei Aufstiegsplätze zu erreichen. Trotzdem wollen wir jetzt zeigen, dass wir in der Lage sind, den Tabellenführer zu schlagen", sagt Trainer Onur Cenil.

Sein Team hat erst zum Ende der Saison zu großer Form gefunden. Die Mannschaft hat sechs der vergangenen sieben Partien gewonnen, allesamt zu Null. Unter anderem gegen die Topteams Kaan-Marienborn und FC Brünninghausen. Die Aufholjagd kam aber zu spät.

Ausrutscher wäre fatal

Adrian Alipour weiß um die Qualitäten des Gegners. "Es ist wahrscheinlich das individuell best besetzte Team der Liga", sagt er. Trotzdem zählt für ihn nur ein Sieg. Seine Spieler müssten bereit sein, mehr zu laufen als der Gegner, gewollt sein, mehr Zweikämpfe zu führen und ein Tor mehr erzielen zu wollen.

Denn ein Ausrutscher so kurz vor dem Ende wäre fatal. Durch die Erfolge unter der Woche liegen die Verfolger dichtauf. Kaan-Marienborn ist nach Punkten gleichgezogen, hat aber das schlechtere Torverhältnis. Lippstadt liegt zwei Punkte zurück, hat aber noch ein Spiel mehr zu absolvieren.

Keine personellen Probleme

Auch der TuS Haltern (fünf Punkte zurück und ein Spiel mehr) und Hamm (neun Punkte zurück und zwei Spiele mehr) können den ASC auf der Zielgeraden abfangen. "Doch wer nach 28 von 30 Spielen ganz oben steht, will den Aufstieg nicht mehr abgeben", sagt Alipour, der seinen kompletten Kader zur Verfügung hat.

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