SG Lütgendortmund gewinnt den Kreispokal

Drei Elfmeter pariert! Rebecca Heine lässt SGL jubeln

DORTMUND - Die Fußballerinnen der SG Lütgendortmund gewinnen in einem spannenden Finale den Kreispokal. SGL-Torhüterin Rebecca Heine hält im Showdown gegen Dorstfeld gleich drei Elfmeter.

Durch einen glücklichen 6:5-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen DJK Eintracht Dorstfeld sicherte sich die SGL überraschend den Sieg im Kreispokal und vertritt damit den Kreis Dortmund auf Verbandsebene. Heldin des Tages war Lütgendortmunds Torfrau Rebecca Heine, die gleich drei Elfmeter parierte. "Es war ein glücklicher Erfolg, aber meine Mannschaft hat den unbedingten Siegeswillen gezeigt und Dank ihres Kampfgeistes sowie einer starken Torhüterin gewonnen" sagte SGL-Trainer Christian Sommer.

Wie verwandelt aus der Kabine

Im Duell der Landesligisten erwischten die Lütgendortmunderinnen den besseren Start. Caroline Junge nutzte einen Patzer von Sandra Klemke und schob den Ball überlegt in die lange Ecke zur 1:0-Führung ein (11.). Neun Minuten später war Mounira Kassem nach einer Ecke von Caroline Junge per Kopf zum 2:0 erfolgreich. Kurz vor der Pause verhinderte Heine mit zwei Glanztaten den möglichen Anschlusstreffer der Dorstfelderinnen.

Die Dorstfelderinnen kamen wie verwandelt aus der Kabine und drückten mächtig aufs Tempo. Durch den Doppelschlag von Elena Strautz (58. 63.) gelang der Ausgleich. Auch danach blieb die Eintracht spielbestimmend und drängte auf den Siegtreffer. Aber Lütgendortmund ging durch den zweiten Treffer von Mounira Kassem, die nach einem Eckball erneut per Kopf erfolgreich war, mit 3:2 in Führung (84.). Der dritte Treffer von Elena Strautz rettete Dorstfeld in das Elfmeterschießen (86.).

"Die SGL war lauffreudiger"

Dort hatten die Lütgendortmunderinnen das bessere Ende für sich: Torfrau Rebecca Heine parierte gleich drei Elfmeter, Dana Albrecht verwandelte den entscheidenden Elfmeter eiskalt zum viel umjubelten 6:5-Erfolg. "Wir haben in der ersten Hälfte zu viele individuelle Fehler gemacht. Die SGL war lauffreudiger und hat nicht unverdient gewonnen" sagte Dorstfelds Trainer Manfred Schulze.

Auch der Pokalspielleiter des Kreises Dortmund, Gisbert Dankowski, zog ein zufriedenes Fazit: "Die Veranstaltung hatte eine gute Resonanz beim Publikum. Es war eine spannende Partie mit einem glücklichen Gewinner. Leider haben viele Dortmunder Vereine momentan Nachwuchssorgen im Mädchenbereich."

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