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Sieger Großer Westfalenpreis Dortmund, Der Westfalenpreis wird seit 1924 mit einigen Unterbrechungen traditionell an "Christi Himmelfahrt" vom RRC "Curve 24" Dortmund-Brackel e.V. ausgerichtet. Am 21. Mai 2009 wird das Radrennen zum 71. Mal stattfinden.Dieses über die Grenzen Deutschlands bekannte Radrennen hat in den vergangenen Jahren viele Sieger hervorgebracht, die auch später im Profisport große Erfolge feiern konnten.Die Strecke des Westfalen-Preises wurde in den Jahren nach und nach verkürzt, weil immer wieder die Versagung der Genehmigung für das Rennen durch die Polizei drohte. Seit einigen Jahren ist die Runde auf 8,9 Kilometer gekürzt worden und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit bei den Zuschauern., Donnerstag, den 02.06.2011, Holzwickeder Str., Foto: Nils Foltynowicz, www.folty.de

Radrennen in Brackel

Cleverer Fuchs siegt im Westfalenpreis

DORTMUND - Erster Start in Dortmund und gleich der erste Sieg für das Rad-Team Nutrixxion. Sergej Fuchs gewann das Finale im 73. Internationalen Großen Westfalenpreis, der vom RRC „Curve“ Brackel ausgerichtet wurde, für die Mannschaft von Teamchef Mark Claußmeyer.

Fuchs siegte im Radsport-Klassiker über 133,5 Kilometer nach 3:02:49 Stunden vor dem Holländer Pim de Beer und Daniel Klemme vom SC Wiedenbrück.

"Ein hartes Stück Arbeit"

„Es war ein hartes Stück Arbeit bis zu unserem Erfolg. Zunächst hatte sich eine sechsköpfige Spitzengruppe gebildet, später machte sich noch eine große Verfolgergruppe mit 14 Fahrern auf den Weg. Da mussten wir handeln“, sagte Fuchs. Bis dahin hatten sich Fuchs und Co. eher unauffällig ins Hauptfeld eingereiht.

„Aber da keiner unserer Fahrer in der 14er Gruppe mitfuhr“, berichtete der Nutrixxion-Fahrer, „haben wir entschlossen Tempo gemacht. Und der Rückstand zu den beiden Ausreißergruppen wurde immer kleiner.“ Drei Runden vor Schluss hatte sich die Sechser-Spitzengruppe um Matthias Bertling (Team Eddy Merckx Indeland) und Sebastian Sydlik (Nutrixxion) verausgabt. Die ersten 14 Verfolger waren aufgerückt. Und das Hauptfeld rauschte schon heran.

Schwere Beine

Auf der Zielgeraden, unter dem Applaus der Zuschauer, feierte Sergej Fuchs seinen Triumph im Brackeler Radsport-Klassiker. Müde aber glücklich bilanzierte er nach seinem ersten Saisonsieg: „Bis zum letzten Sonntag bin noch bei der Bayern-Rundfahrt mitgefahren. In Brackel hatte ich deshalb anfangs schwere Beine. Aber dann entwickelte sich das Rennen für mich zu einem großartigen Ende.“

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