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Marie Lütgenau, hier mit Cassian, möchte in der Westfalenhalle gerne eine Nullrunde hinlegen.

Reiten: Signal Iduna Cup

Einzelkämpferin Lütgenau ist Dortmunds Amazone

Dortmund - Beim am Donnerstag beginnenden Signal Iduna Cup wird Marie Lütgenau (RC Emscherquelle) die Dortmunder Farben in der Westfalenhalle vertreten. Die Amazone hat zu Beginn des Winters wenig Turniere besucht und stattdessen viel zu Hause trainiert. Erst seit Mitte Januar ist sie wieder auf kleineren Turnieren gestartet.

So in Borken, wo sie an einer Zwei-Sterne-Prüfung teilgenommen hat. „Die Pferde machen einen sehr frischen Eindruck“, sagt die Reiterin im Hinblick auf ihren Start in der Westfalenhalle. Dort wird sie den zwölfjährigen Holsteiner Hengst Cassian B und die 13-jährige in Westfalen gezogene Caressina satteln. Ihr drittes Pferd, der in den Niederlanden gezogene 13-jährige Hengst Wizzerd, wird gerade erst antrainiert und auf die grüne Saison vorbereitet.

Gute Entwicklung

Wer in welche Prüfung gehen wird, will sie im Verlaufe des Turniers entscheiden. Fest steht, dass Cassian am Freitagabend im Preis von Nordrhein-Westfalen beginnen soll. „Dann werden wir weitersehen“, sagt die Amazone, die sich besonders über die Entwicklung von Caressina freut: „Sie hat sich im vergangenen Jahr gut gemacht.“

„Erst einmal wäre ich froh, wenn wir uns in der Westfalenhalle gut präsentieren könnten“, nennt Marie Lütgenau ihr Minimalziel für das anstehende „Heimspiel“ und fügt gleich einen Wunsch mit an: „Ich würde in der Westfalenhalle gerne einmal null gehen und ins Stechen kommen.“ Dass sie dazu durchaus in der Lage ist, hat sie schon mehrfach bewiesen, etwa bei den Deutschen Meisterschaften in Balve. Die Unterstützung des Dortmunder Publikums dürfte ihr dabei sicher sein. Während im Parcours zumindest ein Dortmunder Paar vertreten ist, bleibt das Dressur-Viereck in dieser Hinsicht unbesetzt.

Sieber verzichtet

Franziska Sieber, die von ihrer älteren Schwester Kirsten trainiert wird, hatte zwar zunächst gemeldet, wird aber nicht an den Start gehen. Die 21-Jährige hatte sich mit ihrer Trakehner-Stute Rosafina Anfang des Jahres bei einem dreitägigen Auswahllehrgang für Nachwuchs Grand Prix Reiter in Warendorf für den Piaff-Förderpreis qualifiziert. An dieser Dressur-Serie mit Stationen in Wiesbaden, Balve, Verden und Ising dürfen die besten 15 deutschen Nachwuchsreiter teilnehmen.

Deshalb gilt „Franzis“ Hauptaugenmerk in dieser Saison diesen Prüfungen, um am Ende das Finale in Stuttgart, an dem ihre Schwester Kirsten fünfmal teilnahm, zu erreichen. Und da passt Dortmund diesmal nicht in den Vorbereitungsplan.

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