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Als Shaolin-Mönch gewann Jannis Drewell im vergangenen Jahr in Aachen die Europameisterschaft.

Reitsport

Voltigierer bereichern den Signal Iduna Cup

DORTMUND - Nach 1990 findet erstmals wieder ein Weltcup-Finale in der Westfalenhalle statt. Im Rahmen des Signal Iduna Cup (3. bis 6. März) werden die Voltigierer in drei Disziplinen ihre Sieger ermitteln. Denn der Weltcup der Voltigierer wird umrahmt vom Finale der Meggle Champions (Grand Prix Special) und dem Finale der Youngster Tour.

„Der Weltcup der Voltigierer passt in das Gesamtkonzept unseres Turniers, deswegen freuen wir uns, dass Dortmund den Zuschlag für dieses Finale erhalten hat“, sagt Dr. Kaspar Funke vom Mitveranstalter Escon Marketing.

"Bedeutet mir sehr viel"

Auch Bundestrainer Ursula Ramge, die beim Dortmunder Reiterverein und beim RV Dortmund-Süd reiten und voltigieren gelernt hat, freut sich riesig auf den Auftritt ihrer Schützlinge an traditionsreicher Stätte. „Schon als Kind war das Turnier, bei dem ich später auch als Helfer im Einsatz war, für mich ein Highlight des Jahres. Dass wir, nachdem sich das Voltigieren so entwickelt hat, jetzt hier das Finale austragen, bedeutet mir sehr viel“, sagt die Bundestrainerin, deren Athleten und Athletinnen im Kampf um den Weltcup-Gesamtsieg aussichtsreich im Rennen liegen.

Einer davon ist Jannis Drewell, der sich 2015 in Aachen mit seiner „Shaolin-Mönch-Kür“ den Europameister-Titel sicherte. „Da wir im Gegensatz zu den üblichen Wettkämpfen für die Final-Kür 20 Sekunden mehr zur Verfügung haben, sind wir nicht so unter Zeitdruck, sondern können uns mehr auf die Ausführung konzentrieren“, verspricht der Weltcup-Führende aus Steinhagen attraktive Präsentationen.

Drei erstklassige Finals

„In einer solchen Halle starten zu dürfen ist für uns eine super Herausforderung“, sagt der 24-Jährige, dessen heimischer Fan-Klub sein Erscheinen in Dortmund angekündigt hat. „Auch in den sozialen Medien hat sich die Nachricht über das Finale in Dortmund rasant verbreitet und wird die Karten-Nachfrage steigern“, ergänzt Ursula Ramge.

Das freut auch die Veranstalter, die nun am Samstagabend den Besuchern drei erstklassige Finals präsentieren können. Denn der Weltcup der Voltigierer wird umrahmt vom Finale der Meggle Champions (Grand Prix Special) und dem Finale der Youngster Tour, ein S-Springen für Nachwuchspferde.

"Jeder kann jeden schlagen"

„Auch das wird mit Sicherheit eine tolle Prüfung“, prophezeit Markus Renzel. Der Reiter des ZRFV Lützow Selm-Olfen-Borken erwartet aufgrund der bis jetzt vorliegenden Meldungen spannende Wettbewerbe. „Nach Dortmund bringt jeder sein bestes Pferd mit“, sagt Markus Renzel, „das Interessante an unserem Sport ist, dass jeder jeden schlagen kann.“

Zu denen, die es zu schlagen gilt, gehören nach jetzigem Stand u.a. Carsten-Otto Nagel, Janne-Friederike Meyer, oder die Niederländer Gert-Jan Bruggink und Gerco Schröder oder der Ire Dennis Lynch.

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