BSV Schüren

Spieler hoffen nach Krisensitzung auf Entschuldigung von Kalpakidis

Schüren - Mit harten Worten hatte Schürens Trainer Dimitrios Kalpakidis sein Team zuletzt kritisiert. In einem ersten klärenden Gespräch war der Unmut der Spieler noch zu spüren. Der Trainer fehlte.

Auch während der Woche blieb die 0:7-Niederlage des Fußball-Westfalenligisten BSV Schüren bei Drittliga-Spitzenreiter Preußen Münster im Westfalenpokal das beherrschende Thema bei den Grün-Weißen. Nicht aber wegen der (durchaus erwartbaren) Niederlage, sondern wegen der überraschend harschen Worte, mit denen Trainer Dimitrios Kalpakidis seine Elf im Anschluss kritisierte.

Kalpakidis fehlt beruflich verhindert

Am Dienstagabend fand nun ein Gespräch zwischen der Mannschaft und dem Vorsitzenden Peter Seifert statt - allerdings ohne Kalpakidis, der beruflich verhindert war. "Wir haben darüber gesprochen, dass Dimi sich nach dem Spiel ein wenig im Ton vergriffen hat. Nun werden wir am Donnerstag noch einmal alle gemeinsam mit ihm darüber sprechen und im Anschluss den Fokus wieder auf das Sportliche richten", fasste Seifert zusammen.

"Da hat Dimi einen Fehler gemacht, so eine Ansage darf er nicht machen, er muss als Trainer noch immer Vorbild sein", erklärte Angreifer Karim Bouzerda. Kalpakidis hatte das "Fehlen von Typen" beklagt und die mangelnde Fitness angeprangert. "Viele Spieler waren traurig, dabei sind wir sonst eine echt intakte Mannschaft", ergänzte Bouzerda. Er und das gesamte Team hoffen nun, dass sich der Coach für die Wortwahl entschuldigt. "Und dann rücken wir zusammen und schauen nach vorne", so Bouzerda.

Bouzerda: "Dimi sollte den jungen Spielern Platz machen"

Doch nicht nur Kalpakidis' Wortwahl, auch der eigene Einsatz über 90 Minuten sorgte für Unverständnis. Der Coach begründete das damit, dass das Highlightspiel eine Belohnung für jene gewesen sei, die den BSV im Vorjahr in den Westfalenpokal geschossen haben. "Das hat er zuvor vielleicht nicht ganz glücklich kommuniziert", sagte Seifert, der nun wieder mit einem "Vollzeittrainer" plant. "Ich gehe davon aus, dass Dimi am Sonntag gegen Lünen wieder auf der Bank und nicht auf dem Feld zu finden sein wird." Die Mannschaft sieht das ähnlich. "Peter und Dimi haben das vor der Saison so vereinbart, also sollte Dimi auch den jungen Spielern den Platz lassen", fügte Bouzerda hinzu.

Nach dem 0:5-Auftakt in Hordel muss Schüren nun zum Lüner SV. Und dort soll nach Donnerstag dann auch das Sportliche wieder im Fokus stehen.

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