Signal Iduna Cup in Dortmund

Das sind die Stars der Veranstaltung in der Westfalenhalle

Dortmund - Vom 22. bis zum 25. März öffnen sich wieder die Tore der Westfalenhalle für eines der größten Hallenturniere des Landes. Anspruchsvolle Prüfungen für die Springreiter, Dressurreiter und Voltigierer stehen wieder auf dem Programm. Die Voltigierer suchen hier sogar den neuen Weltcup-Sieger. 

Kristina Bröring-Sprehe (31) - Es ist wahrscheinlich eines der großen Highlights der Veranstaltung, wenn Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage) mit ihrem 17-jährigen Hannoveraner Hengst Desperados in das Dressurviereck in der Westfalenhalle galoppiert. Nach über einem Jahr verletzungsbedingter Pause ist die Freude bei Veranstaltern, Kristina Bröring-Sprehe und ihren Fans groß, dass sie ihren Rappen zum ersten internationalen Comeback in Dortmund präsentiert. Vor Desperados Verletzung lag Kristina Bröring-Sprehe mit dem Hengst auf Rang eins der Weltrangliste und gewann mit ihm Mannschaftsgold bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro.Harrie Smolders (37) - Harrie Smolders ist derzeit die Nummer zwei der Welt, nur Kent Farrington aus den USA hat mehr Punkte als der Niederländer. 2017 gewann der mit Don die Einzel-Silbermedaille bei den Europameisterschaften, nur ein Jahr zuvor gelang ihm sein bis dahin größter Erfolg: Platz zwei beim Weltcup-Finale mit Emerald. Auch in diesem Jahr reitet der Olympiateilnehmer von Rio im Weltcup um die vorderen Plätze. Er gehört zu den 18 Besten der Western European League, die nur eine Woche nach dem Signal Iduna Cup im Finale in Paris an den Start gehen. Dortmund könnte aus der Sicht von Smolders also als Generalprobe gelten. Robert Whitaker (35) - Hier liegt der Reitsport in den Genen: Fünf Mannschafts-Goldmedaillen bei Europameisterschaften gehen auf das Konto des Sohnes von Springreiterlegende John Whitaker. Bereits seit seiner Juniorenzeit tritt er für seine Heimat Großbritannien in Nationenpreisen an, 2001 stellte seine Familie als erste überhaupt die gesamte Mannschaft beim Wettbewerb in Norwegen. 2011 stellte er mit seinem Pferd Waterstone beim Turnier in Stockholm einen Weltrekord auf, indem er eine 2,12 Meter hohe Mauer ohne Sattel überwand. Der Brite, der aktuell auf Platz 93 der Weltrangliste rangiert, konnte zuletzt im Februar seine Stärke unter Beweis stellen: Neben zahlreichen Platzierungen gewann er in Göteborg mit Cash Sent eines der Hauptspringen. Jannis Drewell (26) - Kein Voltigierer war in den vergangenen Jahren erfolgreicher als Jannis Drewell: Europameister 2015, WM-Bronze 2016, EM-Silber 2017, Deutscher Serienmeister (2015, 2016 und 2017). Als Sieger des Weltcup-Finals aus dem Vorjahr geht Jannis Drewell als Titelverteidiger ins Rennen.

Nachdem der 26-Jährige im Vorjahr einige größere Turniere ausfallen lassen musste, rangiert er zwar nur auf Rang zwei der Weltrangliste. Im Weltcup konnte der Bundeswehr-Sportsoldat aus dem nordrhein-westfälischen Gütersloh jedoch mit einem Sieg in Salzburg und zwei zweiten Plätzen im belgischen Mechelen und Offenburg wieder voll überzeugen. Lediglich der Schweizer Lukas Heppler sammelte in diesem Winter mehr Zähler als Drewell. Michael Jung (35) - Mehrfacher Europameister, Weltmeister, Vize-Weltmeister, Olympiasieger, Weltcupsieger, Deutscher Meister, und vielfacher Silber- und Bronzemedaillen-Gewinner: Es gibt wohl kaum einen Titel, den Michael Jung nicht schon gewonnen hat. Seit 2015 führt er außerdem konstant die Weltrangliste der Vielseitigkeit an. Neben seiner Paradedisziplin ist der Deutsche aber ebenso im Springen und der Dressur in der schweren Klasse erfolgreich aktiv. So gewann er zum Beispiel bei den Stuttgart Masters 2010 neben einem Indoor-Derby auch zwei nationale Dressuren und eine internationale Zeitspringprüfung. Im Championat von Balve konnte er 2015 den Sieg nach Hause tragen, beim Großen Preis von Genf gehörte er 2017 zum besten Drittel. Marco Kutscher (42) - "Talent alleine ist nicht genug. Du musst auch Glück haben und am richtigen Ort, zur richtigen Zeit sein" - ein Motto, das zu Marco Kutscher passt: Einst durch Ludger Beerbaum entdeckt, hielt der in Niedersachsen geborene Kutscher unter anderem Erfolge wie die Deutsche Meisterschaft, mehrfache Siege bei Europameisterschaften oder die Platzierung an dritter Stelle bei Olympischen Spielen. Weitere Silber- und Bronzemedaillen erkämpfte er sich in unterschiedlichen Wettbewerben. Kutscher ist ein absoluter Routinier, der bei der Konkurrenz als gefährlich gilt. Aktuell ist er die Nummer 87 der Welt und in Dortmund vielleicht für eine Überraschung gut.

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