OSC unterliegt Oberaden 22:26

Schlechte Karten nach Niederlage im Relegations-Hinspiel

OBERADEN - Im Hinspiel der Relegation um den Oberliga-Aufstieg unterliegt der OSC Dortmund in Oberaden 22:26 (8:14). Erst nach dem Seitenwechsel präsentiert sich der OSC auf Augenhöhe - und erspielt sich eine kleince Chance fürs Rückspiel.

Die ersten 15 Minuten dem zu erwartenden Oberadener Ansturm standhalten, so lautete die Vorstellung von OSC-Trainer Christian Feldmann. Das gelang seinen Schützlingen allerdings nicht. Ganz schnell gingen die von Spielertrainer Alexandros Katsigiannis klug eingestellten Gastgeber mit 2:0 in Führung.

Ohne Durchschlagskraft

Allerdings verpuffte die anfängliche Drangphase dann für einen kurzen Moment. Die Dortmunder schienen sich gefangen zu haben. Als Jürgen Lepine zum 3:2 traf, schien der OSC-Matchplan sich in geordnete Bahnen zu bewegen. Das war ein Trugschluss. In der Folgezeit fand die Feldmann-Sieben in der Offensive gegen den aggressiven 5:1-Deckungsverband des SuS überhaupt nicht mehr zu ihren Möglichkeiten. Die Aktionen gestalteten sich durchsichtig und ohne jede Durchschlagskraft. Das sorgte auch in der Abwehr für ungewohnte Unsicherheiten.

Oberaden antwortete erst mit einem 4:0-Lauf und enteilte dann sogar auf 10:4 (16.). In einer Auszeit versuchte Feldmann, die Reihen neu zu sortieren. Wirklich Besserung traf bis zur Pause allerdings nicht ein. Die Hausherren verschafften sich für den zweiten Abschnitt ein vermeintlich sicheres Sechs-Tore-Polster.

Deutliche Worte in der Kabine

Die Kabinenansprache muss etwas deutlicher ausgefallen sein. Mit dem Wiederanpfiff legte der OSC endlich die Nervösität ab und begab sich entschlossen auf die Aufholjagd. Der Oberadener Vorsprung schmolz auf 18:15 (40.). Dortmund war wieder in Schlagdistanz und arbeitete an einer vernünftigen Ausgangslage für das Rückspiel am nächsten Sonntag (27. Mai, 17.30 Uhr) in Hacheney. Die Partie nahm nun mehr und mehr an Fahrt auf. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.

Allerdings schlichen sich immer wieder Fehler ins OSC-Spiel ein, um dem Geschehen vollends die Wende zu geben. Mehrfach wurde die Chance vertan, auf zwei Tore zu verkürzen. Stattdessen fand das gastgebende Team allmählich wieder zurück, legte einen Zwischenspurt zum 24:18 auf das Parkett, rettete eine Vier-Tore-Führung ins Ziel und verschaffte sich so die besseren Karten.

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