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Endgegner Eichenprozessionsspinner: Wanderers und Giants von Trainingsmöglichkeit abgeschnitten

Dass Sportler Hindernisse überwinden müssen, liegt in der Natur der Sache. Doch was, wenn der Gegner zwar klein und haarig ist, dafür aber in der Überzahl?

Auf dem Weg durch die Zweitligasaison haben die Baseballer der Wanderers sicherlich mit einigen Hindernissen gerechnet. Auch mit tierischen, immerhin spielen sie gegen Waschbären (die Raccoons aus Ennepetal), Kardinalvögel (Cardinals aus Köln) oder treffen auf Gänse (die Goose Necks aus Ratingen). Die größten Probleme bereitet den Dortmundern derzeit aber eine kleine, behaarte Raupe.

Eichenprozessionsspinner bringt alles durcheinander

Der Eichenprozessionsspinner und die damit verbundene Sperrung des Hoeschparks hat die Woche der Dortmunder einigermaßen durcheinandergewirbelt. Dass die kleine Raupe gefährlich sein kann, musste vor ein paar Tagen auch ein Kind in Dortmund erfahren.

An eine vernünftige Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei den Cologne Cardinals II (Sonntag, 12 Uhr und 15.30 Uhr, Walter-Binder-Weg) war jedenfalls nicht zu denken. Denn auch wenn sich viele Bürger nicht daran halten, die Wanderers betraten den gesperrten Park nicht.

Wanderers in der Aplerbecker Schlaghalle

Zwar konnten sie in der Schlaghalle in Aplerbeck wenigstens einen Teil ihres Programms absolvieren, "für die Feldspieler hatten wir aber keine Möglichkeit", so Trainer Roy Wesche. Vermutlich werden sie es mit Blick auf die nächste Partie noch verschmerzen können.

Auch die Vorbereitung der Dortmunder Footballer, der Giants, war durch die Sperrung des Hoeschparks beeinträchtigt. Die Samstagseinheit musste ausfallen, das Training am Dienstag und Donnerstag fand dagegen in Huckarde statt. "Das war natürlich nicht ganz ideal, aber wir haben uns damit arrangiert", sagt Trainer Bartos Labus, "so verwöhnt sind wir ja nun auch nicht." Die Giants spielen am Samstag in Düsseldorf bei den Bulldozers. Die Heimspieler der U19 und U16 mussten abgesagt werden.

Zwei Siege eingeplant

Aber zurück zum Baseball: Die Kölner Erstliga-Reserve, gegen die die Wanderers in dieser Saison noch nicht gespielt haben, gehört zu den Teams aus der unteren Tabellenhälfte der Zweiten Bundesliga Nord-West. "Unter normalen Umständen sollten wir mit zwei Siegen nach Hause fahren", prognostiziert Wesche.

Größere Sorgen als der Blick auf das Wochenende bereitet den Dortmundern aber die Frage, wann sie wieder in den Hoeschpark können. "Wir wissen es derzeit nicht", sagt Wesche. Ausweichmöglichkeiten, bei denen sie auf dem Feld trainieren können, sind rar gesät. "Derzeit haben wir keine Lösung", so der Trainer.

Spitzenspiel stark gefährdet

Weshalb die Sperrung des Hoeschparks nicht nur den Trainings-, sondern auch den weiteren Terminplan seiner Mannschaft beeinträchtigten könnte. Zumindest stark gefährdet ist nach derzeitigem Stand die Austragung des Spitzenspiels am 29. Juni gegen Ennepetal.

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