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Hörder Volleyballerinnen dürfen in die 3. Liga aufsteigen

Das ging fix! Hördes Volleyballerinnen, vorzeitig Regionalliga-Meister und damit sportlich Aufsteiger in die 3. Liga, erhielten nur vier Tage nach ihrem Erfolg eine gute Nachricht.

"Das Budget ist gesichert", verkündete Abteilungschef Bernd Janssen am Mittwoch mit Freude und Stolz in der Stimme und zeigte sich selbst überrascht, dass die Sponsoren-Akquise so schnell und nur wenige Tage nach Feststehen der Meisterschaft zu einem positiven Ergebnis geführt hat.

Vorstands-Kollege Christoph Brücher, selbst einst Zweitliga-Volleyballer beim TVH und ein Urgestein des Klubs, hatte in der Dortmunder Wirtschaft in kurzer Zeit drei verbindliche Zusagen für die kommende Saison eingesammelt, in der nun Hördes Männer und Frauen in der 3. Liga antreten - ein Novum im nordrhein-westfälischen Volleyball.

Endgültige Meldung

Bis zum 31. März muss der TVH eine verbindliche Absichtserklärung beim Deutschen Volleyball-Verband (DVV) abgeben, die endgültige Meldung muss bis zum 1. Mai erfolgen. "Das wird jetzt alles auf den Weg gebracht. Jetzt werden wir in den nächsten Wochen verstärkt an die Kaderplanung im Frauen- und Herrenbereich gehen", verspricht Bernd Janssen.

Vorab schon klar war zum Beispiel, dass sich Beachvolleyball-Europameisterin Svenja Müller (17) künftig auf die Sandvariante ihres Sports konzentriert. Dortmunds "Nachwuchssportlerin des Jahres" trainiert bereits beim olympischen Goldmedaillen-Macher Jürgen Wagner, der Ende der Achtziger die Hörder Volleyballerinnen in der 1. Bundesliga coachte.

"Ich freue mich mega!"

Auch Mittelblockerin Helen Rauscher, die an beiden Aufstiegen (Regionalliga/3. Liga) beteiligt war, plant berufsbedingt künftig kürzerzutreten, der Aufwand für die höhere Spielklasse, unter anderem mit weiteren Auswärtsfahrten, ist deutlich größer. Zunächst aber ist sie - drei Spieltage vor Schluss - "mit meiner Mannschaft stolz, was wir erreicht haben. Ich freue mich mega!"

Abteilungschef Janssen sagt: "Es war frühzeitig klar, dass es Veränderungen geben wird. Es gibt aktuell schon Anfragen von auswärtigen Spielerinnen. Geografisch gibt es eben nicht viele Frauen-Drittligisten in der Nähe."

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