Volleyball: 3. Liga

Hördes Terhoeven und Finke schmettern Bremer matt

DORTMUND - Der TV Hörde hat sein erstes Heimspiel des Jahres mit 3:0 gegen Bremen gewonnen. Dennoch: Spielerisch blieb gegen einen wahrlich nicht übermächtigen Gegner noch Luft nach oben.

Als um Punkt 20.56 Uhr Fabijan Slacanins Schmetterball Bremer Boden berührte, standen gut 200 Zuschauer in der Sporthalle am Phoenixsee bereits und klatschten. Es war der zweite Hörder Matchball, und er besiegelte einen erfolgreichen Heimspiel-Start ins Jahr. Im Konfettiregen und mit "So seh?n Sieger aus"-Musik bedankten sich die TVH-Volleyballer bei ihrem treuen Publikum, wohl wissend, dass sie gerade eher einen Erfolg der Kategorie Arbeitssieg hingelegt hatten gegen den Tabellenvorletzten der 3. Liga.

Im Training gut gearbeitet

"Es war schon besser als beim Spiel in Münster (1:3-Niederlage/die Red.), wir haben im Training gut gearbeitet und uns vorgenommen, mehr um jeden Ball, um jeden Punkt zu kämpfen", sagte Trainerin Tee Slacanin. Ohne den wegen seines abgelaufenen Visums in die Staaten zurückgereisten US-Boy Gonzalo Fernandez und dessen verletzten Landsmann Chris Carter sowie den urlaubenden Marius Harrmann fehle es der Hörder Ersatz-Bank "aktuell etwas an Tiefe", wie Slacanin zugab.

Gegen die biederen Bremer hielten ein Routinier und ein Youngster ihre roten Farben im Spiel. Der erstliga-erfahrene Jan "Günni" Terhoven war im Angriff erneut eine Bank, und seine brachialen Sprung-Aufgaben stellten die Gäste ein ums andere Mal vor Probleme. Und Moritz Finke hatte sich zu seinem 19. Geburtstag offenbar ebenfalls eine Aufschlagserie gewünscht. "Seine stabilen Angaben haben uns vor allem im dritten Satz sehr geholfen", lobte Slacanin.

"Eine tolle Truppe"

Finke, angehender Krankenpfleger, meinte bescheiden: "Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut läuft, da ich wegen meiner Ausbildung mit Schichtdienst zur Zeit nicht so viel trainieren kann." Übrigens, meinte der Sauerländer noch, seien seine Hörder "eine tolle Truppe, eine gute Mischung aus Jungen und Erfahrenen, und Tee ist eine Spitzentrainerin, die uns viel beibringt".

Am Samstag geht?s für den Tabellensechsten aus Dortmunds Süden zum Neunten nach Hürth, da dürfen die Hörder ihre nächsten Lernfortschritte zeigen, um am Saisonende mit ihren Fans (Slacanin: "Die dürfen ruhig mehr Krach machen") den angestrebten Platz in den Top-Fünf feiern zu können.

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