Westfalia Hombruch feiert den Aufstieg

Nach drei Jahren auf Rang zwei in einer eigenen Liga

Dortmund - Die Handballer von Westfalia Hombruch machen durch einen 35:23-Erfolg über Olpe den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt. Und die künftige Konkurrenz ist schon jetzt gewarnt.

Als die Sonne schon wieder aufging, war erst Schluss mit der Party. Sieben Monate lang galt Westfalia Hombruch in der Sauerlandstaffel als Favorit auf den Titel, sieben Monate lang wurde die Mannschaft von Trainer Marc Lauritsch dieser Rolle gerecht. Und am Samstagabend war auch der letzte theoretische Zweifel vom Tisch. Der 35:23-Erfolg über Olpe war der nächste Nachweis dafür, dass die Westfalia in dieser Saison in einer ganz eigenen Liga unterwegs war.

Die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Verbandsliga sind der nächste Schritt nach erfolgreichen Jahren, die immer einen kleinen Makel hatten. Dreimal landete Hombruch zuletzt auf Rang zwei und musste einem anderen Team den Vortritt in die höhere Liga lassen. Nun waren die Hombrucher dran, weil sie sich in jedem Jahr weiterentwickelten und verbesserten.

"Mit dieser Qualität nicht mehr zu halten"

"Wir sind in dieser Saison endlich von größeren Verletzungsproblemen verschont geblieben", machte Lauritsch den Hauptgrund für den Erfolg aus. Und selbst wenn mal zwei, drei Spieler angeschlagen waren: Der Kader hatte sich über die vergangenen Jahre qualitativ derart verbessert, dass kleinere Ausfälle ohne Weiteres zu kompensieren waren. 2015 kamen Spielmacher Alex Müller und Marinus Bergmann, im Jahr darauf die Rückraum-Waffen Ruben Feldmann und Philipp Berghoff. Vor dieser Spielzeit hob Lauritsch das Niveau im Kader mit Max Lauber, Patrick Hoffmann und dem am Kreis so wichtigen Rückkehrer Axel Prepens erneut an. "Mit dieser Qualität waren wir irgendwann nicht mehr zu halten", sagte der Trainer. Irgendwann war jetzt.

Und schon jetzt senden die Hombrucher mit Neuverpflichtungen erste Warnungen an die künftige Verbandsliga-Konkurrenz. Ansgar Heunemann und Marcel Vogler - zwei absolute Leistungsträger des Drittligisten SG Menden - stoßen zur Westfalia. Ebenso wie Oespels A-Jugend-Bundesligaspieler Tobias Böck. Darüber hinaus hat Lauritsch, der sein weiteres Wirken als Trainer auch an den Aufstieg geknüpft hatte, den gesamten Meisterkader auch im kommenden Jahr zur Verfügung. "Das Transferfenster ist geschlossen", sagte er schmunzelnd zu weiteren möglichen Zu- oder Abgängen.

Lauritsch: "Wir eine spannende Zeit"

Ein Highlight im nächsten Jahr könnte das Derby mit dem OSC Dortmund um die Vorherrschaft der Stadt werden, sofern sich für die Olympischen nicht doch noch der Oberliga-Aufstieg über eine Relegation realisieren lässt. Lokalduelle sind der Westfalia in den vergangenen Jahren versagt geblieben. Nun könnte es wieder eins mit großer Bedeutung geben. "Es wird eine spannende Zeit in der Verbandsliga. Und ich kann nur meinen Hut vor dieser Mannschaft ziehen, sie haben toll funktioniert und sich all das jetzt verdient", erklärte Lauritsch. Die Vorfreude ist schon jetzt riesig.

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