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Farbwechsel beim VfL Hüls: Jens Laser mit einem alten Zelluloidball (r.) und dem neuen aus Plastik. 

Tischtennis

Ende einer Ära im Tischtennis: Zelluloid hat endgültig ausgedient

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Eine Ära geht zu Ende: Ein Jahrhundert lang wurde Tischtennis mit Bällen aus Zelluloid gespielt. Damit ist in der am Wochenende beginnenden Saison Schluss - auch im Kreis.

Weil die bekanntlich recht gut brennen und deshalb als Gefahrengut gelten, hat der Internationale Tischtennisverband bereits 2012 entschieden, die Bälle aus dem Verkehr zu ziehen – und auf Kunststoff zu setzen.

In höheren Spielklassen sind Plastikbälle längst vorgeschrieben, der Basis wurde eine großzügige Übergangsfrist eingeräumt. Die ist nun abgelaufen. Ab sofort sind Zelluloidbälle verboten – in allen Spielklassen. Auch die letzten Klubs müssen Abschied nehmen vom vertrauten Spielgerät. 

Wie der VfL Hüls. Die Tischtennisabteilung des größten Marler Vereins hat in Heimspielen bis zuletzt erfolgreich auf Zelluloidkugeln gesetzt – zum Entsetzen vieler Gäste in leuchtendem Orange. Damit gelangen vier VfL-Teams in der letzten Saision Aufstiege. Wie es mit Plastik weiterläuf? Die neue Saison, die an diesem Wochenende beginnt, wird es zeigen.

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