Fenja Oberhag vom SV Titania Erkenschwick kämpft um den Ball.
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Fenja Oberhag (l.) und die Damen des SV Titania waren im Pokal im Einsatz.

Frauenfussball

Kurioser Spielabbruch im Kreispokal der Frauen zwischen Borken und Titania Erkenschwick - das ist der Grund

  • vonOlaf Nehls
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Das Zweitrundenspiel im Kreispokal zwischen den beiden Bezirksligisten RC Borken-Hoxfeld und SV Titania Erkenschwick wurde am späten Donnerstagabend nach knapp einer Stunde abgebrochen. Das ist der Grund.

„Irgendein Vollidiot“, sagt Titanias Trainer Johanes Brune-Gringmuth, „hat Mitte der zweiten Halbzeit plötzlich das Flutlicht ausgeschaltet.“ Da es sich bei der Beleuchtung auf dem Ascheplatz an der Pröbstinger Allee um einer der älteren Generation handelt, hätte man sie erst nach einer rund 30-minütigen Abkühlzeit wieder neu starten können. „Das war uns und der Schiedsrichterin aber zu lange“, sagt Brune-Gringmuth. Bei Dauerregen, leichtem Wind und frostigen Temperaturen sei die Gefahr groß gewesen, „dass sich eine der Spielerinnen eine Erkältung einfängt und krank wird“, sagt der Trainer. Schiedrichterin Christa Terhechte ließ sich von den Gastgebern, die beim Zeitpunkt des Abbruchs mit 2:1 vorne lagen, nicht mehr umstimmen.

Staffelleiter will die Partie neu ansetzen

Am Freitagmorgen hatte Brune-Gringmuth bereist Kontakt zum Staffelleiter aufgenommen. „Das Spiel wird neu angesetzt“, sagt der Coach, der bis zum Zeitpunkt des vorzeitigen Spielendes eine ordentliche Leistung seiner Mannschaft gesehen hatte. „Wir haben losgelegt wie die Feuerwehr, machen aber das Tor nicht“, sagt er. Die schmeichelhafte Führung der Borkenerinnen (30.) konnte Nadine Ostrzenski vor dem Wechsel ausgleichen. Borken ging mit einem „Kullerschuss“, den Torhüterin Celine Ignaszak nicht zu fassen bekam, erneut in Führung (50.). Ostrzenski verschoss auf der Gegenseite einen Foulelfmeter (55.). „Dann aber haben wir – mit Wind im Rücken – ordentlich Druck gemacht“, sagt Brune-Gringmuth. Bis plötzlich das Licht ausging ...

Einen kuriosen Spielabbruch gab es auch beim SSC Recklinghausen.

In Wulfen kam es nach einer Schlägerei auf dem Platz ebenfalls zum Abbruch. So urteilte das Kreisportgericht in diesem Fall.

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