Die Trainerin zeigt an, wo es langgehen muss: Laura Neboli vom 1. FFC Recklinghausen.
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Die Trainerin zeigt an, wo es langgehen muss: Laura Neboli vom 1. FFC Recklinghausen.

Frauenfußball

1. FFC Recklinghausen: Neue Erkenntnisse nach einer anstrengenden Doppelschicht

  • Meike Holz
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Zweimal im Testspieleinsatz waren die Recklinghäuser Fußballerinnen. Erst trafen sie in Doentinchem auf den SC Heerenveen II, dann gastierten sie beim Bundesligisten MSV Duisburg.

  • Der 1. FFC Recklinghausen hat Testspiele gegen SC Heerenveen II und MSV Duisburg bestritten.
  • Gegen die Holländerinnen verlor der Regionalligist mit 3:4. Gegen den Bundesligisten MSV Duisburg gab es ein 0:5.
  • Trainerin Laura Neboli war trotz der beiden Niederlagen nicht unzufrieden.

Seit gut fünf Wochen bereiten sich die Regionalliga-Fußballerinnen des 1. FFC Recklinghausen 2003 intensiv auf die neue Saison vor. Laura Neboli sieht ihre neuformierte Mannschaft auf einem guten Weg. „Die Automatismen fehlen aber noch“, sagt die Teamchefin. „Daher absolvieren wir viele Spiele.“ Zweimal im Einsatz waren die Recklinghäuser Fußballerinnen an diesem Wochenende. Erst trafen sie in Doentinchem auf den SC Heerenveen II (3:4), dann gastierten sie beim Bundesligisten MSV Duisburg (0:5).

Holländerinnen trainieren sechsmal pro Woche

Gegen die Niederländerinnen fand der FFC schleppend ins Spiel. „In der Vorbereitung probiert man viele Sachen aus“, sagt Laura Neboli und will daher den 0:4-Rückstand nicht überbewerten. „Man hat gesehen, woran wir noch arbeiten müssen“, erklärt die Trainerin. Gegen die gut ausgebildeten Fußballerinnen aus Heerenveen, die sechsmal pro Woche trainieren, steigerte sich das Neboli-Team in der der letzten halben Stunde und kam durch Vanessa Kniszeweski und Madeline Gier (2) noch zum 3:4. „Wenn das Spiel etwas länger gedauert hätte“, ist die Trainerin überzeugt, „hätten wir den Ausgleich noch geschafft.“

Spielerinnen gehen an ihre Grenzen

Tags darauf gastierte der 1. FFC bei Bundesligist MSV Duisburg und verlor mit 0:5 (0:2). Die hohen Temperaturen und das Heerenveen-Spiel gingen nicht spurlos an den Recklinghäuser Fußballerinnen vorbei. „Es war gewollt, dass die Spielerinnen über ihre Grenzen gehen“, sagt Laura Neboli. Weil der FFC einige der fünf Gegentreffer selbst eingeleitet habe, erklärt sie: „Die Defensive müssen wir noch mehr trainieren.“ Zuletzt hatte die Trainerin ihre Mannschafft bei 35 Grad in ein Testspiel geschickt.

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