Mandy Reinhardt (r.) mit dem Sportlichen Leiter Andreas Krznar und Neuzugang Vanessa Kniszewski vom 1. FFC Recklinghausen
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Schon vor der Saison stellte der Sportliche Leiter Andreas Krznar mit Mandy Reinhardt (r.) und Vanessa Kniszewski (l.) zwei Neuzugänge vor.

Frauenfußball

Verstärkungen im Anflug: So bereitet sich der 1. FFC Recklinghausen auf den Neustart in der Regionalliga vor

  • Jochen Börger
    vonJochen Börger
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Die Fußballerinnen des 1. FFC Recklinghausen mischen nach tollem Saisonstart in der Regionalliga ganz vorne mit. Für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs will der Klub gewappnet sein und den Kader noch einmal verstärken.

Wenn man nach sechs Meisterschaftsspielen und 15 eingefahrenen Punkten auf Tabellenplatz drei liegt und die Spitze fest im Blick hat, dann ist eine pandemie-bedingte Zwangspause alles andere als gut. „Doch wir nehmen es, wie es kommt“, sagt Andreas Krznar, Sportlicher Leiter des Frauenfußball-Regionalligisten 1. FFC Recklinghausen.

Die Stimmung im Team ist hervorragend

Die Stimmung im Team sei jedenfalls weiterhin hervorragend, berichtet Krznar. Das sei auch schon nach dem letzten Meisterschaftsspiel gegen den 1. FC Köln II (2:1) so gewesen, das Krznar als beispielhaft für die Entwicklung der Mannschaft sieht. Dort geriet das Team von Trainerin Laura Neboli zunächst in Rückstand, legte dann aber eine geradezu formidable zweite Halbzeit hin. Nicht nur über das Traumtor von Hanna Lange zum 2:1 wird in diesem Zusammenhang am Stadion Hohenhorst immer noch gerne gesprochen.

Verstärkungen sollen im Januar präsentiert werden

Sondern auch über die Tatsache, dass sich beim 1. FFC einiges bewegt. Was auch noch für das Thema Neuverpflichtungen gelten könnte. Im Januar soll der Kader noch einmal verstärkt werden. „Wobei es wirklich darum geht, die Mannschaft mit noch mehr Qualität auszustatten“, ist Krznar optimistisch, dass die Recklinghäuserinnen auch nach Wiederaufnahme der Saison eine gute Rolle spielen.

Erst nach Siegen, dann kommt der VfL Bochum

Die Ambitionen des 1. FFC liegen nach dem guten Saisonstart somit auf der Hand. Der bislang noch ungeschlagene VfL Bochum dürfte wohl der härteste Konkurrent im Kampf um einen Spitzenplatz sein – schwer einzuschätzen ist, ob der aktuelle Tabellenführer Sportfreunde Siegen auf Dauer seine Leistungen festigen kann. Die ebenfalls durchaus ambitionierten rheinischen Teams aus Leverkusen und Köln hat der 1. FFC allesamt in Schach gehalten. Und so wird die Zeit nach der Saison-Wiederaufnahme – Termin ist völlig offen – auch die Woche der Wahrheit. Denn erst geht es nach Siegen, dann kommt der VfL Bochum ins Stadion Hohenhorst. Sollte sich der 1. FFC auch dort schadlos halten, scheint auch mit Blick auf Liga zwei einiges möglich.

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