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Vor dem Turnier war ihre Begeisterung gedämpft, jetzt strahlen sie doch: Sinsens Kicker gewinnen das Kreisturnier. Kapitän Emre Köksal hält den Umschlag mit dem Preisgeld ganz fest.

Fußball

2000 Euro Preisgeld: TuS 05 Sinsen gewinnt Kreisturnier

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GAHLEN - Der TuS 05 Sinsen hat am Wochenende das Jubiläumsturnier zum 100. Geburtstag des Fußballkreises Recklinghausen gewonnen. Im Endspiel bezwang der Westfalenligist den SV Schermbeck II mit 3:1.

Neben der „Ehre“ brachte das dem Klub auch noch ein erkleckliches Preisgeld ein: Der Sieger des Turniers mit den Stadtmeistern aus dem Kreis in Gahlen strich 2000 Euro ein. Trainer Toni Kotziampassis, der vor dem Anpfiff ganz tief gestapelt hatte, dachte nach dem Finale aber nicht an die „Kohle“. Er zeigte sich froh, „dass wir die beiden Tage ohne Verletzungen durchgestanden haben“. Außerdem sei ihm wichtig gewesen, dass sich unser Team mit Spielern aus der 1. und 2. Mannschaft gut verstanden und das Turnier zu Recht gewonnen habe. Neben dem Geldpreis verwies der Coach auf den ideellen Wert des Turniersiegs: „Ein Wettbewerb zum 100-jährigen Bestehen gewinnt man nicht alle Tage. Die Jungs können stolz auf das sein, was sie erreicht haben. Das ist die Krönung einer Top-Saison.“

"TuS Gahlen hat das Turnier super organisiert"

Kreisvorsitzender Hans-Otto Matthey hatte seinen Ärger über die prominenten Absagen bei der Siegerehrung längst verdaut: „Der TuS Gahlen hat das Turnier super organisiert. Das war eine runde Sache, auch dank des guten Wetters.“ Überflüssig fand der „KV“, dass ein Schermbecker Spieler im Endspiel kurz nach dem dritten Sinsener Treffer wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz gestellt worden war. Schon in der ersten Halbzeit des Finales hätte der TuS 05 alles klar machen können. Da es aber beim knappen 1:0 durch Noah Schulz blieb, gelang dem A-Kreisligisten aus Schermbeck kurz vor dem Seitenwechsel der Ausgleich durch Marek Klimczok aus dem Oberliga-Kader des Klubs.

Marius Speker sorgt für die Entscheidung

Im zweiten Durchgang hatte Damian Delowetz nach einer Freistoßflanke von Dennis Adamczok die erneute Führung auf dem Kopf, aber er bekam keinen richtigen Druck hinter den Ball. Besser machte es zehn Minuten vor dem Abpfiff Marius Speker. Er köpfte eine mustergültige Flanke von Sebastian Kreutzberg unhaltbar ein. Speker sorgte wenig später auch für die Entscheidung, nachdem der dynamische Schulz im Schermbecker Strafraum von den Beinen geholt worden war. Der 20-jährige Angreifer ließ dem Tormann vom Elfmeterpunkt aus keine Abwehrchance.

Vestia Disteln sichert sich Rang drei

Während Sinsen im Halbfinale Borussia Ahsen glatt mit 3:0 besiegt hatte, war der Kader des SV Vestia Disteln doch zu dünn. Der Bezirksligist, der am Samstag zunächst nur zehn Akteure zur Verfügung hatte, unterlag Schermbeck II im zweiten Semifinale knapp mit 1:2. Im Spiel um Platz drei, das wie alle Begegnungen am zweiten Turniertag über zwei Mal 30 Minuten ausgetragen wurde, revanchierte sich Disteln dann durch ein 2:0 über Borussia Ahsen.

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