+
Heiß auf das Derby gegen den SV Vestia Disteln, Leroy Stemmer (l.) ist bei BWW Langenbochum dabei. Foto: Lechtenböhmer

Fußball

Es ist angerichtet zum Bezirksliga-Spitzenspiel

HERTEN - Topspiel und Lokalderby in einem: Wenn am Sonntag um 15 Uhr der Bezirksliga-Zweite BWW Langenbochum auf den Spitzenreiter SV Vestia trifft, ist es ein besonderes Spiel.

Gewinnen die Blau-Weißen am Sonntag, wären sie neuer Tabellenführer – mit einem Zähler Vorsprung. „Das wäre aber noch keine Entscheidung im Titelrennen“, meint BWWL-Spielertrainer Pascal Kötzsch. Er kann natürlich die Tabelle lesen. „Verlieren wir das Spiel, war’s das im Titelrennen“, sagt Kötzsch. Dann hätten die Blau-Weißen zwei Spieltage vor dem Ende fünf Punkte Rückstand.

Demnach besitzen die Distelner für ihn die bessere Ausgangs-Position. Allerdings weiß Kötzsch auch, dass seine Truppe „eine sehr, sehr gute Rückrunde spielt. Mit einem Derbysieg können wir diese vergolden.“ 31 von 33 möglichen Punkten holten die Langenbochumer in diesem Jahr. Einzig bei der Nullnummer gegen BV Rentfort gab es keinen Sieg. Zuhause sind die Blau-Weißen noch ungeschlagen – bei sieben Siegen und sechs Unentschieden. Logisch, dass die Hausherren mit breiter Brust auflaufen werden

Im Hinspiel gewinnen die Blau-Weißen mit 3:0

Gerne erinnert sich Kötzsch an der Hinspiel. Da gewannen die Langenbochumer mit 3:0. „Es war ja mehr ein ausgeglichenes Spiel. Disteln hat mehr fürs Spiel getan, wir hatten das Spielglück. Da steckten uns noch die Strapazen einer Brauerei-Besichtigung vom Vortag in den Knochen“, sagt Kötzsch. Bis auf Miranda Zenon Kneip (Oberschenkel-Zwicken) kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen. „Das Spiel will ja keiner verpassen. Beide Mannschaften werden hoch motiviert bis in die Haarspitzen sein“, sagt Kötzsch. Er erwartet, dass die Gäste etwas verhaltener beginnen werden. „Das kennen wir ja schon, dass die Gegner gegen uns abwartend spielen“, sagt Kötzsch.

Gestern war Roman Stöckl, Übungsleiter beim SV Vestia, noch relativ entspannt. Druck verspürt er keinen. „Unter der Woche beim Training gab’s bei uns viel Lockerheit, und Vorfreude“, sagt Stöckl. Natürlich haben die Distelner eine gute Ausgangsposition im Meister-Rennen. „Die wollen wir verteidigen“, sagt Stöckl..

Pagels meldet sich spielbereit

Allerdings grübelt er am Sonntag über ein großes Problem. Maurice Pagels, der an einem Außenbandriss laboriert, war jeden Tag der Woche beim Physiotherapeuten – und hat sich sogar spielfit gemeldet. Damit hat Stöckl die große Qual der Wahl. „Wir werden mit voller Kapelle anreisen. Vor Ort werde ich zwei Spielern sagen müssen, dass sie kein Trikot bekommen“, sagt Stöckl. Er erwartet, dass die Blau-Weißen gerade in der Anfangs-Viertelstunde richtig Druck machen.

„Wir sind vorbereitet auf stürmische Gastgeber“, meint der Vestia-Trainer. Er ist sich noch nicht schlüssig, ob die Distelner mit zwei oder drei Spitzen antreten werden. Die Auswahl mit Philipp Müller, Phil Janicki, Timo Schumski und Jan Lobert ist ja nicht so schlecht.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Bildergalerie und Video: So liefen die Martinsumzüge in Herten
Bildergalerie und Video: So liefen die Martinsumzüge in Herten
Bewaffneter Überfall auf "Penny" - Täter ist auf der Flucht
Bewaffneter Überfall auf "Penny" - Täter ist auf der Flucht
Bahnstrecke in Recklinghausen für zehn Tage gesperrt - was Bahnkunden wissen müssen
Bahnstrecke in Recklinghausen für zehn Tage gesperrt - was Bahnkunden wissen müssen
Ekel-Fund am Kanal in Datteln: Spaziergänger entdecken eine Plastiktüte - der Inhalt schockiert
Ekel-Fund am Kanal in Datteln: Spaziergänger entdecken eine Plastiktüte - der Inhalt schockiert
Närrisches Geheimnis ist endlich gelüftet - das ist das neue Prinzenpaar der Stadt Oer-Erkenschwick
Närrisches Geheimnis ist endlich gelüftet - das ist das neue Prinzenpaar der Stadt Oer-Erkenschwick

Kommentare