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Vorbild in jeder Hinsicht: Kapitän Arthur Fell (l.) geht beim TSV Marl-Hüls auch kämpferisch voran.

Fußball

Arthur Fell sieht TSV auf gutem Weg - zumindest sportlich

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MARL - Mit YEG Hassel hat Arthur Fell in der vergangenen Saison um den Oberliga-Aufstieg gespielt – beim TSV Marl-Hüls geht es für den Offensivspieler um den Klassenerhalt in der Westfalenliga 2.

"Da liegen schon Welten dazwischen“, gibt Arthur Fell, Kapitän der Mannschaft von Werner Kasper, offen zu. Der dritte Saisonsieg, den das zu Beginn der Serie neu formierte Team am Sonntag gegen den TuS Hordel feierte, war Balsam auf die Wunden der Hülser Kicker. „Wir haben gezeigt, dass wir in der Liga bestehen können“, sagt der 31-Jährige, der beim 2:1-Erfolg selbst zu den Hülser Torschützen gehörte. Allen Gerüchten zum Trotz lebt das Team, das in den ersten Meisterschaftsspielen viel Lehrgeld bezahlen musste und von vielen schon vor der Saison abgeschrieben wurde. „Am Anfang haben mein Bruder Eugen und ich die Entscheidung, nach Hüls zu wechseln, schon häufig hinterfragt“, gibt der Kapitän ehrlich zu. „Aber jetzt läuft es – wir wachsen als Mannschaft zusammen. Das zeigen auch die Ergebnisse.“ Die beiden wollten nach ihrem mehrjährigen Engagement bei YEG Hassel etwas Neues ausprobieren, etwas anderes machen. „Wir haben uns dort auch wohl gefühlt. Aber alles hat eben auch nicht gepasst“, beschreibt der Kapitän noch einmal die Motivation für den Wechsel in die Nachbarstadt. Ungewissheit im Klub ist Thema in der Kabine Der wichtige Heimerfolg über die DJK TuS Hordel am vergangenen Sonntag kann nicht übertünchen, dass in der Mannschaft zuletzt auch viel über die Zukunft des Vereins diskutiert worden ist. Der Spielführer merkt an, dass der Vorstand des Klubs nicht alle Zusagen gegenüber dem Team einhalten konnte. Jubelstürme hat das verständlicherweise nicht entfacht. Die Ungewissheit, wie es konkret am Loekamp weitergeht, ist ein Thema in der Kabine. Auf dem Platz lässt sich die Mannschaft allerdings nichts anmerken. Gegen Hordel kämpften die Hülser mit einer Leidenschaft, die fußballerische Defizite aufwog. „Wir ziehen das jetzt durch“, macht Arthur Fell deutlich und hat damit vor allem die drei Spiele bis zur Winterpause im Blick. Nach dem Kreispokalviertelfinale beim Landesligisten SG Borken am kommenden Samstag (Anstoß: 15 Uhr) warten noch das Westfalenliga-Derby gegen den TuS 05 Sinsen und zum ersten Spieltag in der Rückrunde die Auswärtspartie bei Concordia Wiemelhausen auf den TSV. Für Arthur Fell ist klar: „Der Ausgang der Begegnungen ist schon richtungsweisend.“

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