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Stefan Grummel will auch im Finale am Samstag den Vorwärtsgang einlegen.

Fußball Cranger-Kirmes-Cup

Niemöller hat Respekt vor Finalgegner Wanne 11

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OER-ERKENSCHWICK/MARL/HERNE - Dass Oberligist Spvgg. Erkenschwick am Samstag im Finale um den Cranger-Kirmes-Cup um 18 Uhr auf Landesligist SV Wanne 11 trifft, mag überraschen. Unverdient sei der Finaleinzug des Landesligisten damit aber nicht. Sagt Erkenschwicks Trainer Magnus Niemöller: „Wanne ist die einzige Mannschaft, die im Turnier drei Spiele gewonnen hat. Dafür gibt’s meinen größten Respekt.“

Dabei will es der Trainer aber auch belassen. Denn dass seine Jungs heiß darauf sind, zum insgesamt vierten Mal „Pott“ und die dickste Prämie zu holen, liegt auf der Hand. „Nur: Wir brauchen dazu Ruhe und Geduld“, warnt der Spvgg.-Trainer vor dem schwer zu spielenden Landesligisten.

Über die Defensivstärke Wannes hat sich Niemöller am Donnerstagabend 45 Minuten lang in dessen Spiel gegen den TSV ein Bild machen können. Die ersten 45 Minuten des zweiten Halbfinals weilte der Spvgg.-Trainer in der Schiedsrichter-Kabine. „Ich habe noch einmal ein gutes Wort für die drei Herner eingelegt, die gegen uns vom Platz geflogen sind“, erzählt der Trainer.

Niemöller spricht „von einem an und für sich vollkommen normalen Spiel“ gegen Herne, in dem nichts darauf hingedeutet habe, dass es zu einer Flut von Platzverweisen kommen würde.

Ob’s den drei Herner Rotsündern Knappmann (der Spieler hatte laut Eintrag „Halt die Fresse“ gesagt), Zaskoku und Ferati hilft, bleibt abzuwarten. Für den Erkenschwicker Trainer hat sich die Intervention dafür schon jetzt ausbezahlt: Noch am Abend gab es via Facebook eine Freundschaftsanfrage von Christian Knappmann!

Nach dem überraschenden Ausscheiden im Halbfinale will der TSV Marl-Hüls im Spiel um Platz drei Wiedergutmachung leisten. Nach dem 0:1 gegen Wanne 11 war die Stimmung in der Kabine richtig mies, räumt Trainer Michael Schrank ein: „Einige Spieler sind ganz schön sauer gewesen.“ Angesichts der drückenden Überlegenheit mangelte es jedoch an den Mitteln, das Bollwerk des Landesligisten zu überwinden.

Im Sturmzentrum wurde Christian Erwig schmerzlich vermisst. „Ein Tor hätte er in jedem Fall gemacht“, glaubt der Trainer, der im kleinen Finale gegen Westfalia Herne (16 Uhr) wieder auf den unter der Woche dienstlich verhinderten Angreifer setzen kann.

Mit Dario Gedenk kehrt eine weitere Offensivkraft in den Kader zurück.

Ob Dirk Jasmund, der Donnerstag mit einer Bänderverletzung ausgewechselt werden musste, dabei sein kann, ist offen. Alexander Thamm steigt erst Montag wieder ein.

Bei Torsten Stondzik hat sich der Verdacht auf Jochbeinbruch bestätigt. „Aber er muss nicht operiert werden“, gibt Michael Schrank erleichtert zu Protokoll.

INFO Cranger-Kirmes-Cup SV Sodingen, Endrunde: Um Platz 3 (Samstag, 16 Uhr): TSV Marl-Hüls - Westfalia Herne Finale (Samstag, 18 Uhr): Spvgg. Erkenschwick - SV Wanne 11

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