Fußball - Entscheid des Kreissportgerichts

Pyro und Pistole: Geldstrafe für SuS Bertlich

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RECKLINGHAUSEN/HERTEN - Wegen des Abbrennens von Pyrotechnik während des Meisterschaftsspiels beim SV Westerholt am 26. März und des Abfeuerns von Pistolenschüssen im Nachgang der Partie muss B-Ligist SuS Bertlich eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 500 Euro zahlen.

150 Euro werden für das Abbrennen so genannter „Bengalos“ fällig, 350 Euro für die Schüsse, wie auf Nachfrage der scheidenden Vorsitzende des Kreissportgerichts, Bruno Ruch (SF Stuckenbusch), am Montagabend am Rande des Kreistags in Recklinghausen sagte.

Das Urteil sei Bertlich zu Wochenbeginn schriftlich zugegangen. Ob der Verein es annimmt oder die nächsthöhere Rechtsinstanz anruft, ist noch nicht bekannt. Das wäre dann das Bezirkssportgericht.

Zwar sei es nicht möglich gewesen, die Verursacher namentlich zu identifizieren, so Ruch. Aber laut Aussagen unter anderem des Schiedsrichters seien die Täter SuS Bertlich zuzuordnen gewesen. Zweifel, dass Pyrotechnik zum Einsatz kam und dass es Pistolenschüsse gab, habe das Sportgericht keine.

Da ein Verein auch für seine Zuschauer in Mithaftung genommen werden kann, entschied das Kreissportgericht, Bertlich mit einer Geldstrafe zu belegen.

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