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Wollen auch in der kommenden Saison gemeinsam am Stimberg jubeln: Magnus Niemöller und Co-Trainer Stefan Mroß.

Fußball

Erkenschwick weiter mit Niemöller und Mroß

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OER-ERKENSCHWICK - Als am Montagabend die Mannschaft informiert wurde, dass Magnus Niemöller und Stefan Mroß auch in der kommenden Saison Trainer beim Oberligisten Spvgg. Erkenschwick bleiben, brandete spontaner Applaus in der Erkenschwicker Kabine auf.

„Zu stehenden Ovationen hat’s dann leider nicht mehr gereicht, weil wir vorher so hart trainiert hatten“, schmunzelt Niemöller über die spontane Sympathiekundgebung seiner Mannen. Aber um deren Sympathien hatte der Übungsleiter ohnehin nie gefürchtet.

Niemöller geht damit im Sommer in sein fünftes Trainer-Jahr als verantwortlicher Mann der Erkenschwicker Senioren. Läuft alles wie geplant, wird der Waltroper alleiniger Rekordtrainer am Stimberg sein und damit Heinz Sewina (1970 - 1974 plus zwei Kurzeinsätze als „Feuerwehrmann“) ablösen – und das zum 100. Vereinsjubiläum im Jahr 2016, für das der Traditionsverein hofft, wieder einen zugkräftigen Bundesligisten für ein Gastspiel gewinnen zu können.

"Das Signal kam aus der Mannschaft"

„Wir haben uns nicht für ihn entschieden, sondern er sich für uns“, kommentiert Erkenschwicks Vorsitzender Hermann Silvers spitz die Verlängerung mit Niemöller. Womit der 74-Jährige nicht ganz falsch liegen dürfte: Dass die erfolgreiche Arbeit des Übungsleiters am Stimberg längst auch andere Vereine auf den Plan ruft, ist eine logische Folge. Niemöller bleibt dennoch den Schwarz-Roten treu.

„Das Signal dazu kam aus der Mannschaft“, berichtet der Chefcoach. „Ich glaube, dass die Wechselwirkung Trainer – Mannschaft hier bei uns ganz besonders gut läuft. Und die kann die Basis für Großes sein.“

Dass natürlich auch der Verein ein starkes Interesse hat, weiter mit dem 41-Jährigen zu arbeiten, liegt auf der Hand: „Nicht nur, dass er einen wahnsinnigen Erfolg als Trainer hat. Auch kenne ich niemanden, der so viel in Sachen Fußball unterwegs ist und einen solchen Fundus an Wissen besitzt wie Magnus“, sagt Hermann Silvers.

Mit der Vertragsverlängerung beider Trainer, die wie immer am Stimberg zunächst für ein weiteres Jahr erfolgt, hat die Spvgg. jetzt ein wichtiges Signal gesetzt. Ab sofort will der Verein nun den zweiten Schritt unternehmen und mit den Spielern im Kader verlängern, mit denen Niemöller und Mroß für die kommende Oberliga-Saison planen – und das dürfte ein ziemlich großer Teil sein.

Dass die Spvgg. Erkenschwick als Tabellenfünfter erneut nicht am Lizensierungsverfahren für die Regionalliga teilnimmt, dürfte dabei niemanden ernsthaft überraschen: Auch wenn der Verein aktuell in einem finanziell ruhigen Fahrwasser schwimmt, fehlt es an Mitteln und möglicherweise auch der Struktur, um einen Aufstieg in die Regionalliga generalstabsmäßig zu planen. Bleibt die Frage, mit welchem Ziel der Verein in die kommende Spielzeit gehen wird.

Jubiläumsjahr als Zeitpunkt für neue sportliche Modelle

Trainer und Spieler wissen um die begrenzten Mittel. Doch das einhundertjährige Vereinsjubiläum im Jahr 2016 könne dem Klub noch einmal einen Schub geben, findet der Trainer: „Das wäre ein guter Zeitpunkt, um weitere sportliche Modelle zu diskutieren.“ Wie die aussehen könnten? Niemöller ist bei der Frage vorsichtig bis leicht optimistisch: „Ich bin sicher, dass einiges im Verein gerade in Bewegung ist.“

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