Szene aus dem Kreispokal-Halbfinale 2019/20 zwischen der Spvgg. Erkenschwick und dem SV Schermbeck.
+
Hier versuchen Schermbecks Miles (li.) und Malte Grumann, den Oer-Erkenschwicker Behnan Sarikiz (re.) auf dem Weg zum Tor energisch zu stoppen.

Fußball

Zweiter Finalteilnehmer im Kreispokal 2019/20 wird im Elfmeterschießen ermittelt

  • Christine Horn
    vonChristine Horn
    schließen
  • Sebastian Schneider
    Sebastian Schneider
    schließen

90 Minuten reichten nicht, um zwischen der Spvgg. Erkenschwick und dem SV Schermbeck einen Sieger zu ermitteln. Am Ende hatte der Oberligist im Elfmeterschießen die Nase vorne.

Nach regulärer Spielzeit stand es 1:1, und im Elfmeterschießen SV-Keeper Florian Kraft gleich den ersten Schuss von Ovelhey, während Smykacz (SVS) traf. Pilica war für die Spvgg. erfolgreich, ehe Habicz auf 3:2 für den Oberligisten erhöhte. Den fünften Elfer, getreten von Erkenschwicks Schuwirth, konnte Kraft ebenfalls parieren. Özkara versenkte für Schermbeck, Rottmann für die Spvgg. Nun trat Aris an, der den Elfmeter jedoch nur an die Latte setzte. Warnat konnte für die Spvgg. zwar noch verkürzen, jedoch machte Kara den Finaleinzug des SV Schermbeck mit seinem Elfmeter perfekt. Am Sonntag trifft die Mannschaft von Trainer Sleiman Salha dort auf den TuS Haltern.

Schon die 90 Minuten davor waren aufregend gewesen: Bereits in der zweiten Minute lag die Spvgg. Erkenschwick zurück: Ein missglückter Passe von Spvgg.-Torwart Sören Stauder landete direkt vor den Füßen von Raphael Niehoff, der den Keeper überlupfte und damit den SV Schermbeck mit 1:0 in Führung brachte. Der Oberligist erarbeitete sich weiter ein Übergewicht, doch Michael Smykacz setzten den Ball nur knapp über das Tor (7.). In der 22. Minute dann der Ausgleich für den Westfalenligisten: Skandar Soltane zog von der rechten Seite in den Strafraum, traf dort aber auf drei SV-Abwehrspieler. Er zog den Ball noch einmal zurück, wurde dabei aber von hinten geschubst: Schiri Timo Barth entschied auf Elfmeter, den Arian Schuwirth souverän verwandelte.

Doppelchance für die Spvgg.

Es ging munter weiter: Der Ex-Schwicker Bernad Gllogjani spielte in der 26. Minute auf Michael Smykacz, der sich den Ball jedoch zu weit vorlegte, sodass Spvgg.-Keeper Stauder das Leder aufnehmen konnte. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit kippte die Partie zugunsten der Spvgg.: Ein Klassenunterschied war nicht mehr zu erkennen. Und fast wäre der Westfalenligist mit einer Führung in die Pause gegangen, doch sowohl Finn Wortmann als auch Schuwirth (41.) trafen bei einer Doppelchance nur den Pfosten.

Nach der Pause verflachte die Partie. Sie blieb zwar umkämpft, aber bis auf zwei Torschüsse von Schermbecks Gllogjani (53.) und Bilal Özkara (55.), die am Tor mehr oder minder knapp vorbei gingen, waren Torraumszenen rar. In der 77. Minute wurde die Partie wegen eines Gewitters für knapp zehn Minuten unterbrochen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

FC Marl souverän, kein Sieger im Recklinghäuser Stadtduell - so lief der vierte Spieltag in der Bezirksliga 14
FC Marl souverän, kein Sieger im Recklinghäuser Stadtduell - so lief der vierte Spieltag in der Bezirksliga 14
FC Marl souverän, kein Sieger im Recklinghäuser Stadtduell - so lief der vierte Spieltag in der Bezirksliga 14
Live-Ticker zum Nachlesen: Das sind die Ergebnisse von den Fußballplätzen im Kreis Recklinghausen
Live-Ticker zum Nachlesen: Das sind die Ergebnisse von den Fußballplätzen im Kreis Recklinghausen
Live-Ticker zum Nachlesen: Das sind die Ergebnisse von den Fußballplätzen im Kreis Recklinghausen
Dreifach-Halle händeringend gesucht: Recklinghäuser Klub will mit Futsal sein Sportangebot erweitern
Dreifach-Halle händeringend gesucht: Recklinghäuser Klub will mit Futsal sein Sportangebot erweitern
Dreifach-Halle händeringend gesucht: Recklinghäuser Klub will mit Futsal sein Sportangebot erweitern
Eintrachts Drittvertretung holt Volleyball-Kreispokal
Eintrachts Drittvertretung holt Volleyball-Kreispokal
220 Zuschauer sehen packendes Finale: So haben SSV Rhade und 1. FFC Recklinghausen gespielt
220 Zuschauer sehen packendes Finale: So haben SSV Rhade und 1. FFC Recklinghausen gespielt
220 Zuschauer sehen packendes Finale: So haben SSV Rhade und 1. FFC Recklinghausen gespielt

Kommentare