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Fußball

Es gibt noch einen Nachschlag: Relegationsspiele in Westfalen und im Kreis

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REGION - Der Meister sagt tschüss: Eintracht Coesfeld zieht am letzten Spieltag zurück und macht in der Bezirksliga 11 so den Platz frei für den SV Rot-Weiß Deuten. Die Kicker aus dem Dorstener Norden steigen in die Landesliga auf. Vestia Disteln muss in die Relegation.

Der letzte Spieltag im westfälischen Fußball wurde mit einem sprichwörtlichen Knall beendet: DJK Eintracht Coesfeld, Spitzenreiter der Bezirksliga 11 und damit designierter Meister und Aufsteiger, hat seine Mannschaft zurückgezogen und wird in der kommenden Saison auf eigenen Wunsch in der Kreisliga des Fußballkreises Ahaus/Coesfeld spielen. Entsprechende Gerüchte kursierten bereits seit Tagen, Gewissheit hatte der Verbandsfußballausschuss (VSA) erst am Sonntag. „Der Verein hat seine Mannschaft zurückgezogen, Coesfeld wird damit ans Tabellenende gesetzt“, sagt Reinhold Spohn, der VSA-Vorsitzende.

Epe und Disteln spielen um die Landesliga

Damit stellt der Fußballkreis Recklinghausen einen weiteren Landesligisten, denn der Tabellenzweite SV RW Deuten rückt hoch auf den Spitzenplatz. Vorwärts Epe, Dritter der Bezirksliga 11, darf an der Aufstiegsrelegation der Bezirksliga-Vizemeister teilnehmen, zu denen auch Vestia Disteln zählt. Vestia hat in der Runde am ersten Spieltag ein Freilos erwischt. Die Mannschaft von Trainer Roman Stöckl trifft in Runde zwei auf den Sieger der Begegnung FC Bad Oeynhausen - Vorwärts Epe. Bad Oeynhausen verlor am Sonntag die Tabellenführung im entscheidende Spiel gegen TuS Bruchmühlen mit 2:3. Bruchmühlen, das als Meister nun direkt in die Landesliga aufsteigt, war nach 80 Minuten in Unterzahl geraten, überstand vor 650 Zuschauern aber auch die Nachspielzeit. Die Aufstiegsrelegation der Bezirksliga-Vizemeister wird auf neutralen Plätzen ausgespielt, die Entscheidung übers Weiterkommen fällt in nur einem Spiel.

Auf Kreisebene geht es nur noch gegen den Abstieg

Der Coesfelder Rückzug war der letzte Knaller der Spielzeit 2018/2019. „Ansonsten war es eine normale, ruhige Saison“, sagt Reinhold Spohn. Sieht man mal vom Rückzug des TSV Marl-Hüls aus der Westfalenliga ab. Neben den Bezirksliga-Vizemeistern spielen auch die vier Landesliga-Zweiten einen zusätzlichen Aufsteiger aus, da der TSV nach dem zweiten Rückzug während einer Saison in die Kreisliga B zwangsversetzt wird und bei den Senioren nicht mehr überkreislich vertreten ist. Auf Kreisebene bleibt es in dieser Saison bei Relegationsspielen gegen den Abstieg in den Kreisligen A und B (siehe Übersicht rechts auf der Seite). Einen vermehrten Aufstieg, wie er in den vergangenen Jahren vorgekommen ist, gibt es diesmal nicht. Aus der Bezirksliga zurück in den Kreis sind SW Röllinghausen und FC/JS Hillerheide (Bezirksliga 9) und TuS Gahlen (Bezirksliga 11).

ENTSCHEIDUNGSSPIELE KREIS

Um Verbleib in der Kreisliga A (Entscheid in Hin- und Rückspiel): Fenerbahce Istanbul Marl - SC Herten (Hinspiel Do., 30. Mai, Rückspiel So., 2. Juni). Der Verlierer steigt ab in die Kreisliga B. Um Verbleib in der Kreisliga B (Entscheid in Hin- und Rückspiel): FC Viktoria Heiden III - FC RW Dorsten II; FC Erkenschwick II - SV Westerholt II (Hinspiel Do., 30. Mai, Rückspiel So., 2. Juni). Die beiden Verlierer steigen ab in die Kreisliga C.

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