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Pokal-Fight in der Lippstädter Liebelt-Arena: Halterns Kapitän Christoph Kasak gewinnt das Kopfball-Duell.

Fußball

TuS Haltern schafft Überraschung - TSV scheidet aus

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LIPPSTADT/BORKEN - Die Überraschung ist perfekt: Der TuS Haltern steht nach einem 1:0-Erfolg beim Regionalligisten SV Lippstadt im Halbfinale des Westfalenpokals. Auf Kreisebene hat der TSV Marl-Hüls den Sprung ins Halbfinale durch ein 1:2 bei der SG Borken verpasst.

Der Halterner Erfolg vor 152 zahlenden Zuschauern war verdient. Ein Klassenunterschied zwischen Regionalligist und Oberligist war zu keiner Zeit zu erkennen. Gastgeber Lippstadt hatte zwar etwas mehr Spielanteile, der TuS aber die klarere Strategie und die besseren Torchancen. Jannis Scheuch vor der Pause, Stefan Oerterer (2) und Yannick Albrecht (2) in der zweiten Hälfte hätten die Begegnung bereits in der regulären Spielzeit entscheiden können. Sie scheiterten am besten Lippstädter, Torhüter Jannik Erlemann. Der Regionalligist hatte in 120 Minuten nicht eine Möglichkeit dieser Güte. Gegen Ende der Verlängerung, als der SV Lippstadt fahrlässig ungesichert nach vorn stürmte, setzte Haltern den finalen Konter. Oerterer bediente Albrecht, und der platzierte den Ball gegen die Laufrichtung von Torhüter Erlemann ins Netz - 0:1 (117.). „Die Mannschaft hat eine phantastische Leistung gezeigt“, lobte Trainer Magnus Niemöller. Der TuS ist der einzige Oberligist im Halbfinale. Daneben haben die Regionalligisten SC Verl, SV Rödinghausen und SC Wiedenbrück den Einzug in die Vorschlussrunde geschafft. Zum Kreispokal: Im April 2019 kommt es im Halbfinale nicht zum Duell der Traditionsklubs TSV Marl-Hüls und Spvgg. Erkenschwick. Die Stimberg-Erfolg reist zur SG Borken. Der Landesligist warf den TSV am Samstagnachmittag im letzten Viertelfinale aus dem Wettbewerb. Lorenz Niedrig brachte den favorisierten Westfalenligisten zwar kurz vor der Pause in Führung (43.). In der zweiten Halbzeit aber drehte Gastgeber Borken durch Treffer von Patrick Keulertz (61.) und Jannik Bone (76.) gegen pomadige Hülser das Spiel. TSV-Trainer Werner Kasper bemängelte hinterher die Einstellung seiner Kicker: „Hochmut kommt vor dem Fall“, sagte der Fußball-Lehrer. „Die Niederlage ist verdient.“

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