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Da schöpft der TuS kurz Hoffnung: Luca Steinfeld trifft zum 1:2 für den Regionalliga-Aufsteiger.

Fußball

1:3 - TuS Haltern verpasst den DFB-Pokal

HALTERN - 26 Jahre ist es her, dass mit Spvgg. Erkenschwick und SpVg Marl zwei Klubs aus dem Fußballkreis im DFB-Pokal standen. Das Warten geht weiter: Der TuS Haltern unterlag am Donnerstag im Entscheidungsspiel um den zweiten westfälischen Platz in der ersten Hauptrunde mit 1:3 gegen den SC Verl.

"Dass es verdient war, darüber brauchen wir nicht zu reden", sagte TuS-Trainer Magnus Niemöller hinterher. "Um Verl zu schlagen, hätten wir heute eine sehr gute Leistung gebraucht. Es war aber nur ein gute."

Gegen den Tabellensiebten der Regionalliga West schienen dem Oberliga-Vizemeister vor 1400 Zuschauern von Beginn an Überzeugung und Frische zu fehlen, um die spieltechnischen und athletischen Vorteile der Gäste auszugleichen. In den ersten 45 Minuten arbeitete der TuS nicht eine gute Chance heraus.

Auf der anderen Seite brannte zwar auch der SC Verl kein Offensivfeuerwerk ab, war einem Treffer aber weitaus näher als die Gastgeber. Aygün Yilderim nutzte die zweite Möglichkeit der Gäste zum 0:1. Nach einem Halterner Ballverlust im Mittelfeld schaltete der beste Spieler auf dem Platz blitzschnell, schüttelte Christoph Kasak und Romario Wiesweg ab und ließ Torhüter Raphael Hester keine Chance (38.).

Als TuS-Trainer Niemöller nach gut einer Stunde mit Luca Steinfeldt und Arda Nebi die Offensive stärken wollte, schlug der SC Verl erneut zu. Matthias Haider startete ein Solo, dribbelte durch die Halterner Abwehr und schoss zum 0:2 ein (63.).

Der Regionalliga-Aufsteiger steckte nicht auf und war drauf und dran, für eine spannende Schlussphase zu sorgen. Luca Steinfeld sorgte mit einem Schuss aus der Drehung für das 1:2 (72.). Doch Stadionsprecher Daniel Winkelkotte hatte den Namen des Torschützen noch nicht ganz ausgesprochen, da war nach einem kapitalen Stellungsfehler beim TuS Aygün Yildirim schon wieder auf und davon - 1:3 (73.).

Der Traum vom DFB-Pokal war damit ausgeträumt. Trainer Magnus Niemöller ließ sich die Laune davon nicht verderben. "Es bleibt dabei: Wir haben eine grandiose Saison gespielt." In der nächsten Spielzeit sehen sich beide Klubs wieder - in der Regionalliga West.

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