Gekommen, um länger zu bleiben: Wie all seine Trainerkollegen in der Kreisliga A ist auch Frank Fuhrmann mit seinem Job zufrieden. Er kann sich vorstellen, länger bei SW Röllinghausen zu arbeiten.
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Gekommen, um länger zu bleiben: Wie all seine Trainerkollegen in der Kreisliga A ist auch Frank Fuhrmann mit seinem Job zufrieden. Er kann sich vorstellen, länger bei SW Röllinghausen zu arbeiten.

Fußball

Wohlfühlfaktor Trainerbank - so sieht die Planung der A-Kreisligisten aus

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Normalerweise setzen sich Vorstände und Trainer in der Winterpause zusammen und sprechen über die nächste Saison. Doch diesmal ist alles anders.

Eine Tendenz ist im Fußball-Kreis aber bereits jetzt auszumachen. Die meisten Trainer würden gerne bei ihren Vereinen bleiben, mancherorts sind die Entscheidungen auch bereits gefällt. Nachfolgend ein Überblick:

In Recklinghausen sagt beispielsweise Trainer Thomas Mlodoch vom A-Kreisligisten SV Hochlar 28 mit einem Augenzwinkern: „Also ich für meinen Teil hätte keinen Grund nicht zu verlängern.“ Gleichwohl verweist er darauf, dass es mit dem Vorstand noch keine Gespräche über eben diese Vertragsverlängerung gegeben habe. In Sachen Neuzugänge wie auch Gespräche mit dem Trainerteam gibt es beim FC Leusberg aktuell keine neuen Wasserstandsmeldungen. Coach Maurice Kühn betont aber, „dass mir die Arbeit mit den Jungs grundsätzlich Spaß macht“ und ergänzt: „Wir warten mal die nächsten Monate ab, wobei ich da völlig ergebnisoffen rangehe.“

Auch Pascal Kötzsch, Coach des FC 96 Recklinghausen, sieht das Thema gelassen „Bislang gab es noch keine Gespräche und ich persönlich habe mich damit auch noch nicht auseinandergesetzt, weil wir ja gefühlt irgendwie noch am Anfang dieser Saison stehen“, meint der Coach vom Hohenhorst.

Dass Rabih Such über das Saisonende hinaus Trainer beim FC/JS Hillerheide bleibt, man kann es sich ebenfalls vorstellen. „Auch ich kann nur sagen, dass die Arbeit mit der Mannschaft Spaß macht“, meint der Coach des aktuellen Tabellenachten.

„Wenn sich die Lage wieder entspannt, wird der Verein Gespräche mit uns führen“, berichtet Frank „Zecke“ Fuhrmann, Trainer von SW Röllinghausen. Das sei aufgrund der Pandemie noch nicht möglich gewesen. Für Fuhrmann steht aber jetzt schon fest: „Didi Holz und ich würden gerne in Röllinghausen weitermachen.

Und so sieht es in Herten und Marl aus:

Beim SuS Bertlich bahnt sich eine Zäsur an. Irgendwann müsse einfach mal gut sein, meint Trainer Thomas Droste und bestätigt, dass er nach der laufenden Saison kürzertreten möchte. „Ich glaube, es ist einfach Zeit, dass es junges Blut an der Seitenlinie gibt“, sagt Droste, der auch kein anderes Traineramt anstrebt.

Beim Ligarivalen DJK Spvgg Herten könnte es so kommen, dass auch ab Sommer 2021 der Trainer Sascha Vitolins heißt. Gespräche hat es allerdings noch nicht gegeben, was der Corona-Pandemie geschuldet ist. Vitolins hat aber durchaus Interesse, sein Engagement am Katzenbusch fortzusetzen.

Beim SV Vestia Disteln II muss Christian Zimmermann, der noch zu Saisonbeginn an der Seitenlinie stand, kürzertreten. „Aus beruflichen Gründen passt es einfach nicht mehr“, sagte Zimmermann gestern. Was sich in Zukunft entwickele, sei schwierig einzuschätzen. Mesut Karabacak wird die Vestia-Reserve weiter betreuen.

Bei der DTSG Herten ist die Marschroute auch über das Saisonende hinaus schon jetzt klar. Michael Pannenbecker soll weiter Trainer bleiben. „Schließlich arbeiten wir schon jetzt gemeinsam an den Planungen für die nächste Spielzeit“, sagt der Sportliche Leiter Suat Akyüz. Die Verpflichtung Pannenbeckers sei goldrichtig gewesen.

Bei Fenerbahce Istanbul Marl läuft ebenfalls vieles darauf hinaus, dass es mit bewährten Kräften weitergehen könnte. „Auch bei uns konnten die Gespräche zu diesem Thema noch nicht geführt werden. Ich denke aber, dass das bis zum Februar passieren kann“, meint Spielertrainer Ilker Ciloglu. Interesse, sein Engagement fortzusetzen, bekundet der Coach des aktuellen Tabellen-Dreizehnten durchaus.

Auch beim TuS 05 Sinsen II sieht vieles danach aus, dass Marvin Schulz in der nächsten Saison Trainer bleibt. Neuzugänge wird es beim Liga-Schlusslicht indes wohl nicht mehr in der Winterpause geben. Trotz des aktuellen Tabellenplatzes sagt Schulz klipp und klar: „Ich glaube weiterhin an die Jungs, denn die Mannschaft hat Qualität.“ Bereits verlängert hat Trainer Henry Schoemaker beim SC Marl-Hamm.

Die Lage der Ostvest-Klubs im Überblick:

Beim SV Borussia Ahsen herrscht in Sachen Vertragsverlängerung keine Eile. „Wir haben uns vor geraumer Zeit mal darüber unterhalten und uns geeinigt, dass ich bis 2022 bleibe“, berichtet Trainer Marcel Peters. Im Januar wird es ein Gespräch zwischen Trainer und Vorstand geben. „Aber nur, damit wir uns überhaupt mal wieder austauschen.“

Gesprächsbedarf gibt es bei SW Meckinghoven naturgemäß noch nicht. Trainer David Krück ist erst kurz vor der erneuten Saisonunterbrechung als Nachfolger von Olaf Senking präsentiert worden. „Erst mal bis zum Saisonende werde ich das machen. Dann sehen wir weiter“, sagt Krück, der noch kein Spiel als Trainer absolviert hat

Über seine Zukunft über diese Saison hinaus hat sich Yücel Özdemir, Trainer des VfB Waltrop, noch keine ernsthaften Gedanken gemacht. „Es ist für mich erst mal wichtig, dass ich mit meiner Mannschaft über dem Strich bleibe“, sagt der Coach.

Auch bei RW Erkenschwick gibt es seit dieser Saison mit Thomas Sliwa einen neuen Trainer. „Ich fühle mich sauwohl und bin total entspannt“, sagt der A-Lizenztrainer. Der Vorstand werde zunächst die Gespräche mit der Mannschaft führen. „Das wird bis Mitte oder Ende Februar erledigt sein. Dann werde ich mich entscheiden“, sagt Sliwa.

Thomas Synowczik, Trainer bei GW Erkenschwick, hat sich mit dem Thema noch nicht groß beschäftigt: „Warum sollte ich auch. Ich hab’ ja in dieser Saison noch nicht viel gemacht. Es hat sich ja im Vergleich zur Vorsaison auch nicht viel verändert. Wir sind mit dem Sportlichen Leiter Michael Blum auf einem guten Weg. Und mit Oliver Gallert verstehe ich mich sowieso blendend. Von daher werde ich fast sicher auch in der nächsten Saison bei Grün-Weiß sein.“

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