Philip Stromberg vom SV Borussia Ahsen.
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Philip Stromberg vom SV Borussia Ahsen.

Ehrenamtspreis

Corona-Aktion des FLVW: Dieser Verein aus dem Kreis stellt den „Pandemie-Helden“

  • vonOlaf Nehls
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Bis Freitag haben die 29 Fußball- und Leichtathletik-Kreise Westfalens Zeit, ihre „Helden der Pandemie“ zu benennen. Im Kreis Recklinghausen ist die Entscheidung bereits gefallen.

„Wir haben es uns nicht leicht gemacht, aber am Ende war das Ergebnis sehr eindeutig“, sagt der Kreisvorsitzende Hans-Otto Matthey. Demnach habe Philip Stromberg, Corona-Beauftragter und Trainer beim SV Borussia Ahsen, die beste Bewerbung eingereicht und wird nun für den Kreis 27 im Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) ins Rennen gehen.

Nur neun von 130 Vereinen haben sich beworben

Der Verband hatte vor ein paar Wochen alle seine Vereine dazu aufgerufen, an der Aktion „Helden der Pandemie“ teilzunehmen. In den Bewerbungen sollten die Vertreter der Klubs darstellen, welche Aktionen sie in der Corona-Krise durchgeführt haben, mit welchen Hygienekonzepten sie versucht haben, den Sportbetrieb aufrechtzuerhalten. Die 29 Kreisvorstände im FLVW mussten die Unterlagen bewerten und ihren Sieger küren. Im Kreis Recklinghausen waren alle 130 Vereine angeschrieben worden. Nur neun nahmen schließlich teil.

Außerordentliches Engagement fürs ganze Dorf

Der fünfköpfige Kreisvorstand verständigte sich am Ende auf die Bewerbung von SV Borussia Ahsen. Bei vier Funktionären landeten die Dattelner auf Platz eins, beim fünften waren die Borussen Zweiter. „Wir haben das nicht abgesprochen. Jeder hat die Unterlagen für sich bewertet“, versichert Matthey. In der Begründung, die allen Vereinen zugeschickt wurde, heißt es: „Die Ahsener haben nicht nur ein Hygienekonzept vorgestellt, sondern ein außerordentliches Engagement für ihr ganzes Dorf und die dort ansässigen Firmen und somit auch für ihre Sponsoren geleistet.“ Auch eine Spendenaktion wurde organisiert, die von vielen benachbarten Vereinen unterstützt wurde. Daher wird das Engagement der Vereinsmitglieder des SV Borussia Ahsen mit dem „Kreissieger des Ehrenamtes in der Corona-Pandemie“ ausgezeichnet.

200 Euro für die Vereinskasse

Der SV Borussia Ahsen hofft nun, sich auch gegen die anderen 28 Bewerber Westfalens durchsetzen zu können und auf Sach- und Geldpreise. Das Mitmachen hat sich übrigens auch für die „unterlegenen“ RE-Klubs gelohnt. „Alle neun teilnehmenden Vereine haben 200 Euro für die Vereinskasse bekommen“, sagt Hans-Otto Matthey. Neben dem SV Borussia Ahsen haben noch der VfB Hüls, FC Marl, DJK GW Erkenschwick, SG Suderwich, SG Borken, BW Westfalia Langenbochum, SC Reken und SV Titania Erkenschwick mitgemacht.

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