Der Klärungsversuch des Westerholters Marvin Bratka (2.v.l.) kommt hier zu spät, GWE-Stürmer Jan Mratzny kann davonziehen.
+
Der Klärungsversuch des Westerholters Marvin Bratka (2.v.l.) kommt hier zu spät, GWE-Stürmer Jan Mratzny kann davonziehen.

Krombacher Kreispokal

Kreispokal-Krimi an der Kuhstraße: Der erste Viertelfinalist steht erst nach packenden 95 Minuten fest

  • vonOlaf Nehls
    schließen
  • Michael Steyski
    Michael Steyski
    schließen

Es war ein Spiel auf des Messers Schneide am Dienstagabend auf dem Kunstrasenplatz an der Kuhstraße in Herten. Gastgeber SV Westerholt hatte GW Erkenschwick im Kreispokal-Achtelfinale zu Gast. Gut 150 Zuschauer sahen eine bis zum Abpfiff packende Partie. So ging‘s aus.

Der erste Viertelfinalist im Kreispokal steht seit Dienstagabend fest. Auf dem Sportplatz an der Kuhstraße in Westerholt setzte sich die DJK GW Erkenschwick knapp mit 3:2 (2:1) durch. Der Viertelfinal-Gegner wird in der Partie zwischen Westfalia Gemen und Teutonia SuS Waltrop ermittelt.

Marvin Blum rettet gegen Luca Jorczik

In der Anfangsphase war’s ein offenes Spiel, mit leichtem Chancenplus für den B-Ligisten. Die beste Möglichkeit hatten die Hausherren in Minute 13. Einen 16m-Schuss von Murat Kocaoglu lenkte GWE-Schlussmann Marvin Blum mit einer Hand um den Pfosten. Bei der folgenden Ecke klärten die Grün-Weißen nicht richtig, den Nachschuss von Westerholts Stürmer Luca Jorczik holte ein Abwehrspieler vor der Linie.

Mratzny bringt Grün-Weiß in Führung

Ab der 20. Minute spielte sich zunächst viel im Mittelfeld ab. Bis zur 31. Minute. Da fiel das 0:1. Dabei profitierten die Oer-Erkenschwicker von einem Bock des SV-Abwehrspielers Marvin Bratka, der nicht richtig klären konnte. Jan Mratzny eroberte den Ball, legte quer zum kurz zuvor eingewechselten Markus Krüger, der mühelos einschob. Die Grün-Weißen hatten in der Runde zuvor beim SSC Recklinghausen gewonnen. Westerholt schaltete A-Ligist Fenerbahce Istanbul Marl locker mit 5:2 aus.

Dennis Moll trifft ins lange Eck

Nur drei Minuten später hatte der A-Ligist den Doppelschlag perfekt gemacht. Niklas Drögehoff bediente Jan Mratzny, der legte auf die rechte Seite zu Dennis Moll. Dessen 17m-Schuss vom rechten Strafraumeck schlug flach in der langen Ecke ein zum 0:2. Von diesem Nackenschlag erholten sich die Platzherren aber schnell. Noch vor dem Wechsel stellten die Westerholter den Anschluss her. Es rollte ein Angriff über die linke Seite. GW-Verteidiger Ferhat Muzaffer klärte die Flanke genau vor die Füße von SV-Spielführer Lukas Zabka, der das Leder aus 13 Metern im Netz versenkte – 1:2 zur Pause, alles wieder offen.

Jorczik macht die Partie nochmal spannend

Direkt nach dem Wechsel verpassten die Grün-Weißen den dritten Treffer. Mratzny tauchte frei vor Keeper Marvin Zeschan auf, scheiterte aber (49.). Nur vier Minuten später jubelten die Hausherren. Wieder patzte Ferhat Muzaffer, als er den Ball zum Torwart zurückspielen wollte. Allerdings viel zu kurz: Till Niewerth erlief das Leder, legte quer zu Luca Jorczik, der den Ball über die Linie drückte zum 2:2 (53.).

Siegtreffer von Marius Gruben

Es blieb eine offene Partie, gut 150 Zuschauer sahen einen packenden Pokalfight. Mit Elfmeterschießen? Nein. Denn in der 81. Minute vertändelte SV-Schlussmann Marvin Zeschan nach einem Rückpass den Ball an GWE-Stürmer Marius Gruben, der zum umjubelten 2:3 einnetzte. In der Endphase warfen die Westerholter zwar alles nach vorne, Zählbares sprang auch in der fünfminütigen Nachspielzeit nicht mehr heraus.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

In bester Gesellschaft -  1. FC Preußen Hochlarmark macht‘s wie Schalke 04 und der 1. FC Köln
In bester Gesellschaft - 1. FC Preußen Hochlarmark macht‘s wie Schalke 04 und der 1. FC Köln
In bester Gesellschaft - 1. FC Preußen Hochlarmark macht‘s wie Schalke 04 und der 1. FC Köln
Warum der FC Marl ein Titelkandidat ist - und der SV Vestia nicht
Warum der FC Marl ein Titelkandidat ist - und der SV Vestia nicht
Warum der FC Marl ein Titelkandidat ist - und der SV Vestia nicht
Das betrifft viele Fans: Im SpoNo sind nur noch deutlich weniger Zuschauer erlaubt
Das betrifft viele Fans: Im SpoNo sind nur noch deutlich weniger Zuschauer erlaubt
Das betrifft viele Fans: Im SpoNo sind nur noch deutlich weniger Zuschauer erlaubt
Wilk übernimmt die Führung
Wilk übernimmt die Führung
Schließt sich der Kreis für die HSG in Hombruch?
Schließt sich der Kreis für die HSG in Hombruch?

Kommentare