Mirko Grieß ist Stürmer beim TuS 05 Sinsen und traf gegen TuS Tengern dreifach.
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Der Mann des Tages ist mal wieder nicht zu halten: Sinsens Dreifach-Torschütze Mirko Grieß setzt sich gegen zwei Abwehrspieler des TuS Tengern durch

Fußball

TuS 05 Sinsen lässt es gegen TuS Tengern krachen - ein Stürmer sticht dabei besonders heraus

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Nach der Auftaktniederlage vor einer Woche in Peckeloh war der TuS 05 Sinsen im Heimspiel gegen TuS Tengern bereits in Zugzwang.

Eine weitere Pleite hätte den Marler Verbandsligisten weit zurückgeworfen. Aber nach 90 Minuten gab’s nur strahlende Gesichter: Der Gast aus Ostwestfalen wurde mit 5:1 Toren geschlagen auf die weite Heimreise geschickt.

Michael Schrank lobt seinen Angreifer

Umjubelter Spieler in Reihen der Sinsener war Mirko Grieß. Selbst Trainer Michael Schrank zollte seinem Mittelstürmer höchste Anerkennung. Grieß erzielte drei Treffer, stellte Tengerns Hintermannschaft oft vor unlösbare Probleme, sprühte nur so vor Spiellaune. Besonders wertvoll für den weiteren Spielverlauf war sein Treffer zum 1:0 in der 8. Minute. Eigentlich hatte Tengerns Abwehr nach einem weiten Schlag von Köksal alle Vorteile, den Ball zu behaupten. Aber Mirko Grieß erkämpfte den Ball, strebte auf das Gäste-Tor und bezwang den zögerlichen Torwart Alex Fischer mit einem Flachschuss.

Lattentreffer von TuS Tengern

Der TuS Tengern hätte zu diesem Zeitpunkt bereits in Führung liegen können. Giersdorf hatte einen Freistoß auf den Kopf von Felix Budde schlagen können. Simon Werner verhielt sich unschlüssig. Doch er hatte Glück, dass der Ball gegen die Latte tropfte und den Nachschuss parieren konnte. Der Aufsteiger dominierte in dieser frühen Phase der Partie und spielte sich offensiv geschickt nach vorne. Da platzte der erste Treffer von Grieß wie ein Paukenschlag in die Ambitionen. Tengerns Cheftrainer Stefan Studtrucker versuchte, seine Spieler aufzubauen: „Wir bleiben drin im Spiel.“

Kapitän Emre Köksal vorbildlich

Aber die Heim-Elf steigerte sich, wirkte in den Zweikämpfen sehr konsequent und energisch. Vorbildlich ackerte Kapitän Emre Köksal, dem eine leicht offensivere Ausrichtung behagte. Pech hatte er mit einem Kopfball gegen die Latte des Gäste-Tores nach Freistoß von Olcay Yilmaz (15.). Richtig warmgelaufen hatte sich mittlerweile Grieß, der von Lorenz Niedrig geschickt eingesetzt wurde und das 2:0 markierte (27.) Vorausgegangen war ein Ballgewinn auf der linken Seite. „Watt will ich mit dem da hinten“, kommentierte Studtrucker den Ballverlust seines Abwehrspielers.

Lorenz Niedrig trifft zum 3:0

Der TuS Tengern schien seine Munition bereits verschossen zu haben. Auch einen zu kurzen Rückpass von Elias Puppendahl auf Werner konnte Alexander Knicker nicht nutzen. Im Gegenteil mussten die Grün-Weißen noch das 0:3 durch Niedrig einstecken (38.). Das Halbzeitresultat war mehr als nur eine Vorentscheidung. Schnell folgte nach dem Wechsel das 4:0. Grieß traf nach einem Eckstoß den Ball aus dem Hinterhalt fulminant – 3:0 (56.). In gleicher Minute kam Tengern zum Ehrentreffer durch den eingewechselten Joel Waterbär. Aber nur wenig später erzielte Valentyn Yarokha sein erstes Saisontor zum 5:1 (61.).

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